8plusX Autorenteam

Der Blog zur Buchentstehung

Wochenblog 28/2014

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Mittlerweile ist es nicht mehr lange hin, bis sich das
8plusX-Autorenteam endlich trifft.
So lange kennen wir uns schon virtuell, haben zusammen geschrieben und uns ausgetauscht.
Und jetzt ist es bald endlich soweit: Wir treffen uns an einem Wochenende im Oktober in Kitzingen.

Bis dahin ist aber noch jede Menge an unserem Manuskript zu tun.
Wir glätten, feilen und bringen unsere Geschichte auf Hochglanz. Schließlich möchten wir unser Werk bald in die Hände unseres Agenten Hubert Quirbach geben, der es noch einmal einer wohlwollend-strengen Kontrolle unterziehen wird.

Der größte Teil des Weges liegt wahrscheinlich hinter uns; in Kitzingen werden wir uns bei guten Gesprächen, viel Spaß und ein paar Gläsern Wein den richtigen Schwung für die letzte Etappe holen.
(Autorin: Petra Schulz)


Wochenblog 27/2014

Ein weiteres Geheimnis wurde gelüftet die Fortsetzung von Martin Leverberg

Diese letzte Woche sind die Verhandlungen bezüglich des Gemäldes mit der Familie Borgia - oder Borja wie es spanisch heißt - weiter fortgeschritten, aber leider noch nicht zum Abschluss gebracht worden. Ich berichte darüber, wenn sich in diesem Fall wieder etwas Nennenswertes ereignet.
Deshalb berichte ich heute über einen anderen Fall, womit ich als Kunstdetektiv einer Düsseldorfer Galerie erst letztens zur Lösung beauftragt wurde. Folgendes Ölgemälde bekam ich zur Beurteilung.

Höhe des Bildes sind gute 1,3 Meter und Breite ca. 1,2 Meter. Diesen Riesenschinken lässt sich also nur effektvoll hängen, wenn man einen Raum mit mindestens 3 Meter lichter Deckenhöhe besitzt. Um das Gemälde in Gänze zu erfassen, betrachtet man es am besten von ein paar Metern Entfernung.
Das Ölbild ist gut gemalt und zeigt zwei fliegende Adler vor einem Bergmassiv. Wenn der Maler kein Fantasiegebirge gemalt hat, lässt sich das Gebirge meistens gut bestimmen. Leinwand und Stil legten nahe, dass dieses Ölgemälde in den 1930er bis 1950er Jahren gemalt wurde. Also begab ich mich zunächst auf die Suche nach dem Bergmassiv. Schnell kam ich darauf, dass es sich um einen Gebirgszug aus den Dolomiten (Grosses Rießersee) in Südtirol handelt.

Danach sah ich mir die Signatur an und verfluchte alle Künstler, denen man offensichtlich nie richtig das Schreiben beigebracht hatte.

Die Signatur zu entziffern war schon eine Herausforderung. Als ich diese entziffert hatte kam heraus, das der Künstler Österreicher ist. Er bedauerte den Verlust der Südtiroler Gebiete und den Untergang der Habsburger Monarchie. Er malte deshalb die zwei freien Adler symbolisch für den Habsburger Doppeladler vor diesem Bergmassiv.

So, jetzt habe ich euch aber genug verraten! Wer mir diese Signatur entziffert und mir den Künstler namentlich benennt, der hat eine Bilderrecherche sowie eine Bilderreinigung in unserer Galerie frei. Jetzt schaut mal bei euch auf dem Dachboden, ob ihr noch einen Monet findet. Vorher findet mir aber mal den österreichischen Künstler heraus. Ich bin schon ganz gespannt...
Der Kunstdetektiv Martin Leverberg wünscht euch ein schönes Wochenende!
(Autor: Martin Leverberg)

Anmerkung: Das 8plusX-Autorenteam bedankt sich recht herzlich bei Martin, der normalerweise den technischen Support bei uns bildet, für diesen Ausflug in die Geschichte der Kunst. In 2 Wochen gibt es wieder neue Infos rund um die Erstehung unseres Romans.




Wochenblog 26/2014

Die Teammitglieder vom 8plusX-Autorenteam beschäftigen sich neben ihrem gemeinsamen Werk auch oft mit spannenden, anderen Themen. Heute berichtet Martin Leverberg (der technische Support) von seinem aktuellen Projekt:

DIE SPANNENDE GESCHICHTE UM EIN „SKANDALBILD“NIMMT IHREN LAUF...

Was bisher geschah:

Ich wurde von der Galerie "Der Kunstdetektiv" in Düsseldorf gebeten bei der Auslegung eines Ölgemäldes zu helfen und bin seit ein paar Wochen dabei das Geheimnis dieses Bildes zu lüften. Tagtäglich kommt etwas Neues ans Tageslicht.

Aufgrund der im Bild gemalten Allegorie konnte ich herausfinden, dass der Maler - Francisco Pradilla y Ortiz - ein heißes Eisen seiner Zeit anpackte. Er malte zwar einen Skandal zur Zeit Rodrigo Borgias, prangert aber einen Skandal des Vatikans in seiner Zeit an. Pradilla malte das Bild im Jahre 1884. Das Pontifikat hatte Leo XIII inne, welcher in seiner Zeit als Bischof oder Kardinal noch ein Kind zeugte. Dieses Kind ist nicht mehr als männlich oder weiblich zu spezifizieren, da einer der nachfolgenden Päpste, Pius XII, die Unterlagen verschwinden ließ.

Wir vermuten inzwischen, dass dieses Kind im Ölbild von Pradilla dargestellt wurde. Eine große nicht säkulare Organisation. welche in Rom (Italien) ansässig ist, zeigte ein ungewöhnliches Interesse an diesem Bild. Das konnte man insbesondere an der Bereitschaft ablesen, dass von dieser Organisation eine sehr hohe Summe für das Bild geboten wurde.

Im nächsten Blog verrate ich euch, ob diese Organisation das Bild erworben hat und zu welchem Preis...! (Autor: Martin Leverberg)



Wochenblog 25/2014

Einsam und allein döse ich entspannt in der Dropbox.Seit vielen Tagen wurde ich nun schon nicht mehr geöffnet. Dabei bin ich doch fertig geschrieben. Na, ja nicht ganz, meine Autoren meinen man muss mich gemeinsam nochmals überarbeiten. Auch wären einige Kapitel noch nicht in der richtigen Reihenfolge. So muss sich ein echtes Sommerloch anfühlen.

Meine Autoren sind zum größten Teil im Urlaub, dass weiß ich ja, trotzdem werde ich langsam ein wenig ungeduldig. Ich möchte endlich hübsch per Mail verpackt an unseren Agenten versendet und später dann lektoriert werden. Einige Monate später werde ich dann gedruckt und bekomme ein schönes Cover. Danach beginnt die schönste Zeit, ich werde gelesen und man spricht über mich. Meine Leser lernen David, Marie, Anna, Tante Gertrud und selbst Festus - die olle Töle - persönlich kennen. Wenn ich daran denke, werde ich ganz aufgeregt, denn ich hoffe natürlich, dass mich die Leser mögen.

Also liebe Autoren des 8plusX-Autorenteams: Ab nächster Woche soll der Sommer ohnehin vorbei sein. Kommt zurück wo immer Ihr auch seid und vollendet Euer Werk, nämlich mich. Denkt dran, auch ein Roman kann sich einsam und verlassen fühlen. Ich freue mich auf Euch.

Es grüßt der Roman des 8plusX-Autorenteams
(Autor: Brina Stein)

Wochenblog 24/2014

Wohlenberger Wiek, Urlaub am Ostseestrand

Eine scheinbare Idylle. David sitzt, gemeinsam mit einem etwas beleibten Herrn und einer hübschen Blondine, beim Kartenspiel auf einem Strandtuch. Festus, der Familien-Mops, liegt daneben und schaut gelangweilt zu. Nur ein Blick in Maries Augen, die ihre Gedankenwelt ausstrahlen, verrät, es ist nicht alles Gold, was glänzt.
„Endlich einmal Pause vom Bildungsschuppen“, denkt sie, während sie den Liegestuhl zum hundertsten Mal wieder herunter klappt, „und dann so was."
Mit den Mädels in meinem Alter, die hier rumhängen, kommt nur Chickentalk zustande. Und die Erwachsenen, echt krass. Zum Beispiel dieser Handy-am-Gürtel-Trager, der mit Papa Karten spielt, ist ein echter Intelligenzallergiker. Der nervt. Und Gesäßhusten hat er auch ständig. In seiner Nähe ist es nicht auszuhalten.
Jetzt sieh dir diesen Typen da drüben an. Schlapphut, schmieriges Hemd überm Wanst, schlurft er in Sandalen und Socken … wohin eigentlich? Klar, ein Buschscheißer. Typisch.
Gestern wollte mich ja einer anbaggern. War aber ein echter Denkzwerg. Außerdem hatte der voll den Synapsentango. Hab ich natürlich abblitzen lassen.
Dann hab ich abends gedacht, guckste mal in den Music Corner. Da geht bestimmt der Groove ab. Denkste. Da war nur Embryoschubsen.
Oh nein, jetzt kommt auch noch Tante Gertrud. Ich fass es nicht. Sie bringt warmgemachten Sauerbraten mit an den Strand. Ich will nicht. Hab mich schon so auf den Bulettenschmied gefreut. Die sind hier alle verrückt. Selbst Festus, die olle Töle. Schmeißt sich die ganze Zeit an so eine behaarte Bifi ran. Höchste Zeit, dass der Urlaub zu Ende geht.

Na ja, ganz so sieht das 8plusX-Team das natürlich nicht. Aber ein wenig freuen wir uns auch auf das Ende der Urlaubszeit. Dann können wir unser Werk nämlich endlich vollenden. Freut euch mit uns darauf.
(Autor: Olaf Warnsing)

Wochenblog 23/2014

Finale oho! Finale ohohohoooo!

Wow, ist das ein Wahnsinn! Gegen Portugal 4:0 und gegen Brasilien 7:1! Ich fass es nicht! Nun sind wir natürlich alle – auch das 8+X-Autorenteam – auf das Finale gegen Argentinien am Sonntag gespannt. Auf jeden Fall wird unser Team – jeder für sich – vor dem Fernseher mit fiebern.

Aber nicht nur unsere Jungs stehen im Finale. Auch unser Buchprojekt steuert dem Finale entgegen. Wir sind fleißig am Überarbeiten und müssen nun noch einen technischen Weg finden, unsere Überarbeitungen abzustimmen und zusammenzufassen. Denn – man kann es kaum glauben – wir haben uns immer noch nicht persönlich im realen Leben getroffen.

Ich bin schon so gespannt darauf, meine Kollegen und Kolleginnen endlich zu sehen. Aber erst die Arbeit! Ein paar Verzögerungen müssen wir im Sommer natürlich in Kauf nehmen. Denn vor allem die Autoren mit Kindern können ja nur in den Ferien den Urlaub genießen. Ich zum Beispiel fahre mit der Familie nach Norwegen zum Zelten. Doch danach werden wir unser Werk hoffentlich überarbeitet dem Lektorat übergeben können.

Doch erst mal: Finale oho! Finale ohohohoooo!
(Autorin: Jacqueline Montemurri)

Wochenblog 22/2014

Da fehlte doch was …

Gestern war Freitag und irgendwann am späten Abend dachte ich: „Da fehlt doch heute was?“. Nein, ich meine nicht Fußball, der fehlte auch und so wussten ganz viele Menschen gestern gar nicht so recht, welches Programm sie nun einschalten sollten. Ein Krimi? Eine Liebeskomödie? Bei der Autorin Brina Stein gab es eine Traumschiff-Folge. Leider sah sie nicht viel davon, da sie die meiste Zeit auf dem Balkon telefonierte. Und ich? Ich, der Wochenblog des 8plusX-Autorenteams war leer! Genau, es fehlte nämlich mein Eintrag, der momentan in der Überarbeitungsphase alle zwei Wochen erfolgt.

Dafür erscheine ich nun heute. Auch gut, ich hoffe meine Leser haben sich gestern nicht allzu große Sorgen gemacht.

Die Autoren scheinen momentan alle ein wenig im Stress zu sein, aber in Kürze hat jeder einmal den kompletten Roman überarbeitet. Dann erfolgt die Abstimmung, da bin ich schon sehr gespannt, wie das genau geschehen wird, denn treffen dürfen sie sich dazu nur virtuell. Vielleicht kann ich in zwei Wochen schon dazu berichten.

Viele Grüße an alle Leser,
der Wochenblog
(Autor: Brina Stein)


Wochenblog 21/2014

Blog zur Fußball-WM

In wenigen Stunden ist es wieder so weit:
König Fußball wird die Welt regieren.

Dieses Ereignis geht natürlich auch an den Helden unseres Romans nicht ganz spurlos vorüber.
Da ist zum Beispiel David, ein eher nachdenklicher Typ. Quatsch, ein furchtbar nachdenklicher Typ. Über jeden Scheiß muss er hochtrabend nachdenken. So ist er wahrscheinlich der einzige Mensch auf der Welt, der bei der Fußball-WM an Kants kategorischen Imperativ denkt, nach dem nur das eine Maxime für das eigene Handeln sein soll, von dem man meint, dass es auch als allgemeines Gesetz geeignet wäre.
„Was könnte Kant damit gemeint haben?“, grübelt David vor sich hin. Plötzlich die Erleuchtung: „Klar, natürlich, dass die Holländer in der Vorrunde ausscheiden müssen, England total verkackt und Ronaldo zu viel Muskelmasse aufbaut, um noch schnell laufen zu können. Kant war ein Genie, Philosophie ist geil.“
David ist zwar der einzige Mensch, der bei der WM an Kant denkt, aber nicht das einzige Wesen. Schließlich gibt es ja noch Mops Festus. Seine Interpretation fällt allerdings etwas anders aus:
„Kant, dieser geniale Zweibeiner, wollte sagen, dass es ein allgemeines Gesetz werden sollte, mich regelmäßig mit gutem Futter zu versorgen, ohne dass ich im Gegenzug mit David spazieren gehen muss. Und natürlich, dass das Interesse der vierbeinigen Damenwelt auf mein Wohlergehen zu fixieren ist.“

Gleich, wer von beiden recht haben mag. Mit dem Start der WM gelten ohnehin wieder eigene Maxime. Zum Beispiel:
„Der Runde muss ins Eckige“, festgestellt von Sepp Herberger und er meinte damit nicht Uli Hoeneß.
Oder:
„Egal, wie es läuft, wir dürfen nur nicht den Sand in den Kopf stecken.“ (Lothar Matthäus)
(Autor: Olaf Warnsing)


Wochenblog 20/2014

Unser Projekt ähnelt im Augenblick einem neuen Laden, in dem hinter verhängten Schaufenstern eifrig gearbeitet wird. Unsere Aktivitäten spielen sich momentan im Verborgenen ab, aber euch, liebe 8plusX-Freunde, erlauben wir gerne einen kleinen Blick hinter die Fassade.

Unser Manuskript wird gerade von allen Autoren gleichzeitig sprachlich und inhaltlich unter die Lupe genommen. Danach stimmen wir uns ab, bringen es auf Hochglanz und geben es an unsere Testleser und unseren Agenten Hubert Quirbach weiter.
Dass wir Hubert Quirbach für unser Projekt begeistern konnten, macht uns sehr stolz. Sein fachkundiger Rat, sein Wissen und seine Kontakte sind für uns von unschätzbarem Wert.
Ganz besonders aufregend wir finden wir, dass unser erstes Treffen terminlich feststeht und nun konkret geplant wird. Es dauert auch gar nicht mehr sooo lange.

Ihr seht, es geschieht jede Menge. Wir freuen uns auf den Tag der Eröffnung, an dem alle Arbeit getan ist und wir unseren Roman präsentieren können.
(Autorin: Petra Schulz)

Wochenblog 19/2014

Agent Hubert im Dienste des 8plusX-Autorenteams

Im letzten Wochenblog hatten wir ja schon berichtet, das Hubert Quirbach uns bereits jetzt in der letzten Entstehungsphase des Buches als Agent unterstützt. Wozu braucht man eigentlich einen Agenten und was tut er genau? Bei dem Wort Agent denkt man sofort an den berühmten Agenten James Bond 007, der undercover ermittelt und wenn er mal wieder die Welt gerettet hat, dann liegt er mit einem wunderschönen Mädchen an einem traumhaften Strand. Ich gebe zu, es gibt Parallelen, denn wenn unser Agent Hubert den passenden Verlag für uns gefunden hat, dann liegt er irgendwann entspannt mit einem neuen Buch im Liegestuhl :-).

Da wären wir schon bei der zunächst wichtigsten Aufgabe eines Agenten. Nachdem er das Buch gelesen hat, begibt er sich auf die Suche nach dem passenden Verlag. Natürlich fließen auch hier die Vorstellungen des 8plusX-Autorenteams ein. Unser Roman ist nicht in ein klares Genre zu stecken: Reise, Crime, Science Fiction und Fiktives trifft aufeinander! Nach der Inverlagnahme endet jedoch die Arbeit eines Agenten nicht, eigentlich beginnt sie dann erst richtig, denn das Buch soll nun bekannt gemacht werden. Die Autoren werden über öffentliche Publikationen beraten, es werden Lesungen organisiert und vieles mehr. Zudem unterstützt ein Agent auch in der Verbreitung des Werkes in den virtuellen Medien.

Ihr seht, es gibt viel zu tun und wir freuen uns, die nächsten Schritte mit Hubert zu gehen. Es ist für uns übrigens genauso aufregend und spannend wie ein James Bond Krimi.

In diesem Sinne grüßt das 8plusX-Autorenteam!Wodka Martini. Geschüttelt, nicht gerührt. (Zitat aus James Bond)
(Autor Brina Stein)


Wochenblog 18/2014

Jetzt bin ich schon mehrfach gefragt worden, warum wir eigentlich 8plusX heißen, wo wir doch gar nicht acht Autoren sind. Und wer befindet sich überhaupt hinter dem X?
Acht Autoren sind wir nicht. Das stimmt. Aber, wie man auch auf unserer Homepage unter www.achtplusx.de sehen kann, sind wir acht Menschen, die sich zusammengefunden haben, um in unterschiedlicher Funktion an dem gemeinsamen Werk zu arbeiten.

Wer sich einmal aufgemacht hat, an einem solchen Projekt zu arbeiten, weiß, wie viel unterschiedliche Dinge neben dem Schreiben zu beachten und zu tun sind, um am Ende ein wirklich gutes Buch in Händen zu halten. Wenn man das, so wie ich, zum ersten Mal macht, ist man nicht nur überrascht, sondern insbesondere auch dankbar und erstaunt darüber, mit welchem selbstlosen Engagement und welcher Kreativität diese Helfer im Hintergrund tätig sind. Das möchte ich einmal zum Anlass nehmen, mich bei ihnen ganz herzlich zu bedanken. Und natürlich auch noch bei denen, die nirgendwo in Erscheinung treten, also dem großen X. Zu nennen sind da nicht zuletzt unsere Familien und Partner, die es erdulden, dass wir unsere ohnehin knappe Freizeit nicht nur ihnen, sondern auch dem Buch widmen. Außerdem dienen sie ja manchmal auch noch ungewollt als Ideenvorlage. Aber dazu verrate ich lieber nicht mehr.

Wir befinden uns, wie wir in den letzten Wochen schon mitgeteilt haben, noch in der Phase, die unserem Werk den letzten Schliff verleihen wird. Mit Hubert Quirbachals Agent stößt ein Profi zu uns, der diese Phase unterstützt. Eilenden Schrittes geht es also dem sichtbaren Ende entgegen. Da, außer viel Arbeit, am eigentlichen Werk nicht viel Neues passiert, werden wir den Blog ab jetzt nur noch alle zwei Wochen schreiben. Mit Musik, Informationen über uns und natürlich sonstigem Berichtenswerten, versorgen wir euch natürlich weiterhin wie gewohnt.

Wie sang Joe Cocker bereits auf dem Woodstock-Festival?
Oh, I get by with a little help from my friends
Mm, I get high with a little help from my friends
Mm, gonna try with a little help from my friends

(Autor: Olaf Warnsing)

Wochenblog 17/2014

Der Alptraum

„Ihre Geschichte ist super“, schwärmte der Lektor. „Wirklich. Endlich mal wieder etwas Neues, Frisches. Nicht dieser Einheitsbrei.“
Der Autor saß ihm mit stolzgeschwellter Brust gegenüber.
„Nur so ein, zwei Dinge hätte ich da.“
Der Autor nickte.
„Also ich finde, Sie sollten das Motiv weiter ausarbeiten, warum A diesen B erschießt.“
„Der Autor guckte verdutzt. „Aber das tut er doch gar nicht. B erschießt doch A.“
„Anders herum finde ich das aber passender.“
„Aber …“
„Sie müssen schon kritikfähig sein, wenn Sie in unserem Verlag veröffentlichen wollen.“
„Okay. A erschießt B.“
„Außerdem sollte es nicht am Meer, sondern in den Bergen spielen.“
„Aber A ist doch Kapitän.“
„Da machen wir eben einen Bergrancher draus.“
Der Autor nickte missmutig.
„Naja und dann sollte das auch nicht in der Zukunft spielen, sondern vielleicht im zweiten Weltkrieg. Und der Konflikt … und das Wetter … und die Frau … und … und … und “
Eine Woche später hatte der Autor seine Überarbeitung fertig.
Der Lektor rückte sich die Brille zurecht. „Tut mir wirklich leid, doch irgendwie fehlt ihrer Geschichte der Pfiff. Derartigen Einheitsbrei haben wir schon zur Genüge. Sie passt leider nicht in unser Verlagsprogramm.“

Schweiß gebadet wache ich auf. Puh, es war nur ein Traum gewesen. Ich liege auf der Couch, der Laptop steht auf dem Tisch. Er hat sich schon selbst in den Stand-by-Modus geschaltet. Um mich herum sind Manuskriptseiten verteilt. Was lese ich da? Ach ja, ich überarbeite gerade unseren 8+X-Roman. Dabei muss ich eingeschlafen sein, nicht weil er langweilig ist, sondern, weil es schon spät in der Nacht ist. Im Haus ist es angenehm still. Ich atme tief durch und gehe meine Anmerkungen noch einmal durch. Dabei werde ich immer sicherer. Unsere Geschichte ist kein Einheitsbrei! Gemeinsam haben wir etwas echt Kreatives zu Stande gebracht.
(Autorin: Jacqueline Montemurri)

Wochenblog 16/2014

Die etwas andere Eiersuche

Während nun viele Menschen in Kürze das Osterfest mit dem traditionellen Eiersuchen feiern, suchen die Autoren des 8plusX-Autorenteams ganz andere Sachen. Momentan überarbeiten wir nämlich unseren Roman. Da jeder von uns immer abwechselnd ein Kapitel geschrieben hat und das nicht unbedingt in der Reihenfolge wie sie jetzt im Buch sind, gilt es zu schauen, ob wir uns dabei nicht gegenseitig unlogische Handlungen ins Nest gelegt haben. So hoppeln unsere Augen hasenmäßig von Zeile zu Zeile. Dort noch ein Rechtschreibfehler, auf der nächsten Seite finden wir Wortwiederholungen in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen und dann entdecken wir schließlich auch noch das unschöne Füllwort „quasi“.

Die eigentliche Arbeit an einem Buch beginnt erst nach dem Schreiben. Jetzt gilt es nämlich unsere Texte wieder und wieder zu bearbeiten. Wenn diese Phase beendet ist, wird dann unsere Rotina den letzten Korrekturgang durch das Werk machen. Danach geht es an unseren Agenten und schließlich vor dem Druck nochmals in ein Lektorat.

Doch zurück zu Ostern. Warum steht für Ostern das Ei als Symbol? Anbei eine Erklärung (Quelle Wikipedia):

In der vierzigtägigen Fastenzeit vor Ostern verzichten viele Katholiken und Orthodoxe auf Fleisch- und Milchspeisen. Früher wurden Eier und andere tierische Produkte oft ebenfalls unter das Abstinenzgebot eingeordnet. Die stets beliebt gewesene Speise empfing man daher Ostern mit Freude zurück, ließ sie in den Kirchen weihen und verteilte sie gefärbt als Geschenke.

Das 8plusX-Autorenteam wünscht allen Lesern schöne Ostertage und viele bunte Eier :-)
(Autor: Brina Stein)

Wochenblog 15/2014

Wie sehr einem etwas ans Herz gewachsen ist, zeigt sich meistens dann, wenn die Gefahr besteht, dass man es verlieren könnte.
So ging es uns von 8+X in der vergangenen Woche. Als wäre eine geheimnisvolle Macht im Spiel, war plötzlich unser Roman in der Cloud verschwunden. Einfach weg. Verdunstet. Futsch.
Oh je...

Doch die Rettung in Form von Sicherheitskopien war da. Gott sei Dank!
Wir atmeten erleichtert auf und waren unendlich froh, dass unser verloren geglaubtes Kind wohlbehalten wieder bei uns war.

Aber der Schreck hatte auch sein Gutes: Er gab uns einen kleinen Schubs in der Endphase unserer Romanerstellung.
Von nun an kümmern wir uns noch liebevoller um unser gemeinsames Kind, geben ihm den letzten Schliff, damit wir es hinaus in die Welt senden können.
(Autor: Petra Schulz)

Wochenblog 14/2014

Herrlich. Strahlender Sonnenschein, vor mir ein Latte Macchiato, ein schöner Blick auf den Burgsee, im Hintergrund das Schweriner Schloss, dieses wunderschöne Bauwerk als Hinterlassenschaft des Romantischen Historismus.
Aber ich muss mich beeilen. Pepe muss von der Schule abgeholt werden. Ich sollte pünktlich in Wismar sein.
Eine Stunde später im Hafen von Wismar:
Wunderbar. Pepe ist doch mit zu seinem Freund gefahren. Da bleibt mir noch Zeit, ein wenig Räucherfisch von einem der anliegenden Boote zu kaufen. Hier ist es aber auch voll. Das Weltkulturebene ist offenbar doch ein Tourismusmagnet. Vielleicht fahre ich einfach ein Stück weiter nach Boltenhagen. Am Strand dürfte es zu dieser Jahreszeit noch relativ ruhig sein. Und da gibt es ja auch diesen schönen Stand. Da kann ich den Räucherfisch noch warm aus dem Ofen kaufen.

Ein Tag später im IC von Hamburg nach Essen:
„In Kürze erreichen wir Münster Hauptbahnhof. Alle Anschlusszüge werden wie geplant erreicht. Ladys and gentlemen, soon we reach Münster Central Station. All connection cables are achieved as planned.”

Oh, schon Münster. Jetzt würde ich ja eigentlich gerne aussteigen, durch die Altstadt oder am Aasee spazieren. Eine Fahrradtour durchs Münsterland wäre auch schön. Vielleicht mit einer kleinen Rast an einem der vielen Wasserschlösser, die auch eine wunderbare Gastronomie bieten. Aber nein. Ich muss weiter, die Arbeit ruft. Von Essen aus schnell ins Büro nach Mülheim, einige Unterlagen einstecken, und dann geht’s weiter ins Saarland.

Stunden später in der RB von Saarbrücken nach Merzig:
Das ist ja ein Ding. Die Zeitung schreibt, dass im Juni die Stones ein Konzert in Berlin geben. Hoffentlich findet das auch tatsächlich statt, obwohl doch die Lebenspartnerin von Mick Jagger Selbstmord begangen hat. Bin gespannt. Dann komme ich endlich mal wieder nach Berlin. Das verbinde ich dann in jedem Fall damit, die Stadt zu genießen. Ein Spaziergang Unter den Linden, Shoppen im KadeWe, über den Potsdamer Platz in Richtung Reichstag schlendern und natürlich abends das Konzert genießen. Das wäre was für mich.
Aber jetzt bin ich erst einmal in Merzig. Ich muss einen dienstlichen Termin wahrnehmen. Schade, denn auch Merzig, diese kleine, aber feine Stadt, hätte etwas schöneres zu bieten. Insbesondere erinnere ich mich gerne an die gute Küche, hier im Drei-Länder-Eck.
Aber sei es drum.

Jetzt fällt mir erst auf, dass ich all diese Stationen der letzten zwei Tage –und noch eine Menge mehr- vor kurzem gemeinsam mit Festus und teilweise Marie zurückgelegt habe. Das war in unserem Roman. Na, dann haben die Leser ja die Gelegenheit, zu diesen Orten im Rahmen einer interessanten Handlung noch einiges zu erfahren. Freut euch darauf.
(Autor: Olaf Warnsing)


Wochenblog 13/2014

Muss ein Autor wissen, wovon er spricht?

Eine wirklich interessante Frage. Sie kam mir bei einem Twittereintrag einer Verlegerin, die genau dies voraussetzte. Aber, ist das wirklich so? Muss ein Fantasy-Autor einen Drachen getötet haben, um darüber schreiben zu dürfen? Sollte ein Science-Fiction-Autor nicht wenigstens einmal mit Warp-Geschwindigkeit durchs All gedüst sein? Noch besser: Wäre es sinnvoll, wenn die Vielzahl der Thriller-Autoren ihre Serienmorde vorher selbst ausprobiert hätten?

Mmm. Ich glaube, Schreiben ist Fantasie und Fantasie spielt sich im Kopf ab. Genau das macht ja den Reiz der Sache aus. Ich lasse mich schließlich auch nicht klonen.

Aber – und es gibt immer ein „Aber“ – manchmal sollte ein Autor doch wissen, wovon er redet. In unserem 8+X-Roman kommen viele Schauplätze vor, die es tatsächlich gibt. Da sollte dann schon stimmen, was da steht. Genau hier tat sich dann ein Problem auf. Ich ließ meine Handlung in einem kleinen Bahnhof in Sachsen spielen. Letztes Wochenende hatte ich Gelegenheit zur Feldstudie. Und was soll ich sagen: Alles sah völlig anders aus, als ich es in Erinnerung hatte und ich es im Internet recherchierte.

Die Konsequenz ist: Ich muss das Kapitel noch einmal umschreiben, denn die Handlung funktioniert so nicht.
Hin und wieder sollte ein Autor also doch wissen, wovon er spricht.
In diesem Sinne: 5 – 4 – 3 – 2 – 1 – Lift off !
(Autorin: Jacqueline Montemurri)

Wochenblog 12/2014

Zahlen – Daten - Fakten

Dies ist der 65. Blogbeitrag des 8plusX-Autorenteams! Auf 205 Seiten sind 51.880 Wörter geschrieben. Vor 434 Tagen haben wir begonnen, gemeinsam an unserem Roman zu schreiben. Wir zählen schon 121 Facebookfreunde. Sie kommen aus Deutschland, Österreich, Frankreich, der Schweiz und Schweden. Unsere Homepage www.achtplusx.de haben bisher 5772 Besucher aufgerufen. Insgesamt wurden 9768 Seiten abgerufen.

Soweit erstmal zu den Zahlen, Daten und Fakten des 8plusX-Autorenteams. Seit letzter Woche ist noch eine Zahl hinzugekommen. Sie lautet heute 210! Was es mit dieser für uns ganz besonderen Zahl auf sich hat, werdet Ihr im Laufe der nächsten Monate erfahren. Diese Zahl ist übrigens nicht konstant, sondern nimmt mit der Zeit ab.
(Autor: Brina Stein)


Wochenblog 11/2014


Liebe Leser, dieses Mal ist er ein wenig spät dran, unser gewohnter Wochen-blog. Wir bitten, das zu entschuldigen.
Das war aber auch eine verrückte Woche. Nicht nur, dass die Arbeit die Freizeit so sehr reduziert hat, dass die für das Schreiben erforderliche Muße nicht so gegeben war. Nein, zusätzlich lebte man ja aufgrund der täglichen Nachrichten in einer Art Schockstarre.

Dass ein Flugzeug spurlos verschwunden ist meine ich nicht. Auch nicht, dass die Situation auf der Krim den Kalten Krieg zurückbringen könnte.
Aber das ein Steuerhinterzieher wegen läppischer –was waren es noch? 3,5, nein ca. 18, nein…- ca. 28 Mio € gleich in den Knast soll, das schlägt doch dem Fass den Boden aus. Dazu noch ein so verdienter Mensch. Diese Kleingeister.
Jetzt meckern sie auch noch über Lady Gaga. Warum? Sie hat ungefähr 3 Mio Spendengelder eingesammelt und angeblich nur etwas über 300.000 dem eigentlichen Zweck zukommen lassen. Der Rest waren halt Anwaltskosten, Beraterhonorare etc.
Na und? Soll die jetzt auch in den Knast? Wohlmöglich mit Uli zusammen? Nein, das wäre dann wohl doch zu hart. Ein Verstoß gegen die Menschenrechte.

Aber einen Tipp für den Uli habe ich auch:
Nutze deine Zeit zum Schreiben. Nein, wir wollen dich nicht in unser Autorenteam aufnehmen. Ginge ja auch gar nicht. Wirst ja noch nicht einmal Facebook haben. Aber du kannst doch auch für dich alleine schreiben. Erlebtes reflektieren, Erkenntnisse daraus entwickeln, einfach zu dir selbst finden, nicht aufgeben und aus allem das beste machen. Ich denke, dabei kann das Schreiben helfen. Möge es dir gelingen.
(Autor: Olaf Warnsing
)



Wochenblog 10/2014

1000 und 1 Buch

Unser Buch ist natürlich nur eins von vielen 1000 Bücher, das ist dem 8plusX-Autorenteam bewusst, jedoch fühlt es sich für uns trotzdem besonders an. Gerade jetzt, wo es in der letzten Überarbeitungsphase ist, sind wir alle sehr stolz auf unser Werk und auch darauf, dass wir alle gemeinsam durchgehalten haben.

Natürlich soll unser Projekt nun auch noch bekannter werden und hoffentlich viele begeisterte Leser finden. Daher freuen wir uns heute, dass die informative Internetplattform www.1001buch.net/blog/1001-buch/8plusx-autorengruppe von Stephan Schacht den Anfang macht und uns und unser Projekt sehr liebevoll und detailliert vorstellt.

Den Monat März verbringen wir nun mit der gemeinsamen Überarbeitung, natürlich wie immer virtuell.

Es grüßt Euch herzlich,
das 8plusX-Autorenteam



Wochenblog 9/2014

Unser Roman ist fertig!

Ja, liebe Leser, Ihr habt richtig gelesen. Alle Kapitel unseres Romans sind in dieser Woche fertig gestellt worden und für jeden einzelnen Autor war es ein unbeschreibliches Gefühl. Noch immer haben wir uns nicht gesehen. Wir tauschen uns aber nach wie vor in einer - Facebook nennt es - „geheimen Gruppe“ aus. Selbst virtuell war die Freude über die Fertigstellung spürbar.

Und nun?

Insgesamt 27 Kapitel sind geschrieben worden. Jeder Autor hat immer abwechselnd ein Kapitel geschrieben. Und das noch nicht mal in der normalen Reihenfolge und dazu oft auch noch parallel! Das klingt wirr? War es manchmal auch. Aber durch den fast täglichen Austausch in unserer Gruppe konnten gemeinsam Handlungsstränge erarbeitet und abgestimmt werden. Wir haben uns nun vorgenommen, den Monat März zu nutzen, um unserem Roman und seinen Inhalten gemeinsam den letzten Feinschliff zu verpassen. Natürlich wie immer virtuell.

Auf unser Schlusskapitel sind wir übrigens besonders stolz. Es ist tatsächlich so einzigartig geworden wie das ganze Projekt! Genau wie wir es uns vorgestellt hatten. Lasst Euch überraschen. Schließen möchten wir heute mit einem passenden Zitat, welches von uns stammen könnte, denn auch wir haben in unserer Schreibphase unendlich viel voneinander gelernt.

Nach unserer Überzeugung gibt es kein größeres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten. (Johann Wolfang von Goethe)
(Autor: Brina Stein)


Wochenblog 8 / 2014

Sie ist eine Diva. Immer, wenn man sie unbedingt braucht, lässt sie sich nirgends blicken.

Man kann stundenlang auf sie warten, meterweise Bleistifte dabei abkauen oder Kaffeetassen leeren - und nichts geschieht. Das rhythmische Aufblinken des Cursors ist der Herzschlag des Wartens. Halbherzige Versuche, ihre Abwesenheit zu ignorieren, enden in belanglosen Sätzen und werden gelöscht. Gnadenlos.
Doch dann ist sie plötzlich da: Strahlend beflügelt sie den Geist und die Hände, die den bunten Strom unzähliger Buchstaben auf den Bildschirm bringen und die Geschichte zum Leben erwecken.
Es ist die Inspiration.

Auch wir von 8plusX müssen manchmal ein wenig auf die Inspiration warten, aber bisher hat sie uns nicht im Stich gelassen, im Gegenteil: Die schillernde Diva hat Spaß an den vielen Facetten unseres Romans. Und wir auch.
(Autor: Petra Schulz)


Wochenblog 7 - 2014

Ich fliege durch das All. Die Weite und Stille des Universums sind meine Essenz des Lebens. Doch ich bin nie allein, denn mein Volk ist untereinander stets mental verbunden. Wir sind ein Kollektiv, keine Individuen. Individualismus ist nur in geringem Maße von Nutzen.

Ich habe schon viele ferne Welten beobachtet und studiert. Doch eine ragte heraus. Der Planet nennt sich „Erde“. Durch die thermonuklear gespeiste Strahlung eines Hauptreihensterns – genannt „Sonne“ – konnte sich hier vielfältiges Leben entwickeln. Besonders die sogenannten „Menschen“ finde ich sehr faszinierend. Sie sehen zwar grässlich aus, doch sind äußerst intelligent und kreativ. Das ist schon faszinierend. Zwar gibt es einige, die diese Gaben für zerstörerische Zwecke verwenden – denn ich kenne keine Welt, wo es mehr Kriege und Gewalt gibt – doch viele verwenden sie für die positiven Seiten des Lebens. Fantasie und Liebe sind ihnen wichtig.

Besonders ist mir eine kleine Gruppe aufgefallen. Sie kennen sich nur über ihre virtuelle Welt des Cyberspace. Doch trotz ihrer kreativen Individualität agieren sie im Kollektiv. Es ist beeindruckend zu sehen, wie diese Wesen ein Projekt gemeinsam meistern. Und ich bin schon sehr auf das Ergebnis gespannt.
Na dann – liebes 8+X-Autorenteam – macht weiter so! Füllt die Welt mit euren phantastischen und kreativen Gedanken. Ich beobachte euer Werken.

Hochachtungsvoll
Euer Alien
(alias Autor: Jacqueline Montemurri)


Wochenblog 6/2014

Strafanzeige gegen Bundesregierung (wegen NSA-Skandal)

Ermittlungsverfahren gegen saarländische Ministerpräsidentin wegen Verdachts auf Untreue wurde eingestellt

Ehemalige Bundesbildungsministerin Schavan, der wegen Plagiatsvorwürfen der Doktortitel entzogen worden war, ist gebeten worden, die Aufgabe einer Botschafterin im Vatikan zu übernehmen

Frauenrechtlerin Alice Schwarzer hat jahrelang ein Konto in der Schweiz vor den deutschen Steuerbehörden verheimlicht

Wer jetzt meint, dem Autorenteam ginge in seinem Werk die Phantasie durch, sehe sich getäuscht. Das sind keine Ausschnitte aus unserem Roman, sondern willkürlich herausgezogene Tagesnachrichten vom 03.02.14.
 
Wenn aber die Realität schon so schöne Geschichten schreibt, wozu muss dann erst das Autorenteam in der Lage sein? Denn, wie Carl Spitteler einmal sagte, gilt:
Phantasie ist die schönste Tochter der Wahrheit, aber etwas lebhafter als die Mama.

Lasst euch also überraschen. Unserer Phantasie haben wir sicherlich freien Lauf gelassen. Den notwendigen Bezug zur Realität haben wir dabei nicht verloren. Hermann Hesse hat festgestellt, dass von den Welten, die der Mensch nicht von der Natur geschenkt bekam, die der Bücher die größte ist. In diese großartige Welt soll sich unsere Arbeit auch einreihen. Wir hoffen und glauben, das gelingt.
(Autor: Olaf Warnsing)


Wochenblog 5/2014

Wo ist der Wochenblog?

Liebe Leser, das fragt Ihr Euch sicher spätestens seit heute Morgen! Ich, der Blog, dachte auch erst da stimmt was nicht mit der Technik. Doch daran lag es nicht. Ich blieb tatsächlich leer und das darf und kann nicht sein, deshalb habe ich beschlossen, die Sache nun selbst in die Hand zu nehmen und Euch wie immer wöchentlich zu informieren.

Die Autoren vom 8plusX-Autorenteam scheinen momentan so in das Ende des Romans vertieft zu sein, dass ich sie einfach unterstützen muss. Außerdem interessiert Euch sicher auch, was ein Blog so fühlt und denkt.

Erstmals wurde ich durch einen Eintrag von Olaf Warnsing ins Leben gerufen, in der letzte Woche im Jahr 2012. Dann begann das Jahr 2013 und nachdem erst Brina Stein die ersten Wochen schrieb, fanden sich nach und nach auch die anderen Autoren Jacqueline Montemurri und Petra Schulz als Blogautor wieder. Auch die Grafiker, Zeichner, technischen Betreuer und sogar unsere Korrekturleserin schrieben im Laufe des Jahres. Und so ist heute der 58. Blogeintrag zu lesen.

11123 Wörter sind in mir bisher geschrieben worden, das entspricht 25 DINA 4 Seiten und ist schon fast ein Roman. Das macht mich richtig stolz. So ein Blog hat schließlich auch eine Seele. So richtig spannend wird es dann sicher auch nach der „Schreibphase“. Ich freue mich darauf das Werk weiter zu begleiten. In der nächsten Woche werdet Ihr dann wieder wie gewohnt etwas vom 8plusX-Autorenteam persönlich erfahren. (Autor: Der Blog)


Wochenblog 4/2014

Wir sind am Ende!

Natürlich nur am Ende unseres Romans. Doch gerade dieses Ende stellt uns wieder vor eine besondere Herausforderung. Unsere Hauptfiguren David, Marie, Anna, Suye, ja selbst Festus, die olle Töle, sind uns in den 12 Monaten der Schreibphase ans Herz gewachsen. Sie sind uns so nah, wie die Nachbarn nebenan. Wir kennen ihre Gewohnheiten, Stärken und Schwächen. Wie lassen wir diesen Roman enden? Was wird aus unseren Figuren?

Hinzu kommen die unterschiedlichen Genres, in denen wir schreiben. Jacqueline mit Science Fiction, Petra im Liebesroman-Style mit einer würzigen Prise Erotik, Olaf, unser Crime-Minister und ich mit meinem Hang zu fiktiven Sichtweisen, die schon sehr kreuzfahrtgeprägt sind. Doch wir haben jetzt ein Jahr zusammen geschrieben, uns ausgetauscht und virtuell miteinander gearbeitet. Wir haben voneinander gelernt und können inzwischen scheinbar mühelos auch in anderen Genres denken und schließlich auch schreiben. Obwohl wir uns noch nie gesehen haben, haben wir das Gefühl, miteinander befreundet zu sein, uns gut zu kennen und einschätzen zu können. Damit meine ich unendlich viel mehr als die Facebook-Freundschaft, durch die alles sensationell begonnen hat.

Also stellen wir uns - wie immer- gemeinsam der Herausforderung, in diesem Fall, dem Ende des Romans. Er wird so einzigartig werden wie das ganze Projekt! Mehr will und darf ich aber heute nicht verraten. (Autor: Brina Stein)


Wochenblog 3/2014

Auf der Zielgeraden

Allmählich nimmt unser Roman Gestalt an, das Puzzle hat nur noch ein paar große Lücken. Aber gerade die kleinen Feinheiten werden uns noch beschäftgen. Wo muss die Handlung noch geglättet oder gestrafft werden, wo müssen wir noch nacharbeiten? Schreiben ist eben auch ein Handwerk und ein gutes Werkstück braucht seine Zeit …

Trotz aller Sorgfalt und Geduld freuen wir uns auf den Tag, an dem unser Manuskript an unsere Testleser weitergereicht werden kann. Von ihrem Urteil hängt viel ab, denn danach werden wir noch einmal kürzen, glätten, umformulieren – kurzum: alles auf Hochglanz polieren.

Erst wenn wir restlos zufrieden sind, wird unser Manuskript auf die Reise gehen. Und dann, liebe Freunde, wird es so richtig spannend! Wir werden euch auf dem Laufenden halten. Versprochen!
(Autor: Petra Schulz)


Wochenblog 2/ 2014

Ruhepunkte im Alltag

Das Jahr hat begonnen. Für viele heißt das auch, der Alltag hat uns wieder. Das bedeutet häufig, tägliche Hektik und Sorgen, seien sie beruflicher und / oder privater Natur, nehmen uns wieder in Anspruch.
Das geht uns Mitgliedern des 8plusX-Autorenteams natürlich kein bisschen anders als allen anderen auch. Jetzt packen wir uns selbst auch noch ein Häufchen oben drauf. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die reine Schreibarbeit am Buch bis Ende Januar zu beenden. Dazu ist noch einiges zu tun. Es sind noch Kapitel zu ergänzen, wir müssen alle noch einmal das kom-plette Werk lesen (machen wir gerne), Korrekturen und Anpassungen vor-nehmen u.s.w.

Da mag sich mancher fragen, warum wir uns das „antun“.
Ganz einfach: Es macht uns Spaß. Jetzt spreche ich für mich, glaube aber, auch die Haltung meiner Mitstreiter zutreffend zu beschreiben:
Es ist einfach schön, nach einem anstrengenden Tag zu sich zu kommen. Sich dann mit Freude unserem gemeinsamen Werk zu widmen und so die Alltagssorgen völlig aus dem Kopf zu bekommen, hat etwas wirklich Entspannendes. Wenn dann die Zusammenarbeit mit den anderen noch so kooperativ ist wie bei uns, gibt es kaum etwas besseres. Das spiegelt sich auch in unserem Werk wider. Ganz gleich, ob es einmal ein „Verkaufserfolg“ wird, ist es für uns jetzt schon ein Erfolg.

Wir arbeiten nicht nur, um etwas zu produzieren, sondern auch um der Zeit einen Wert zu geben.
Eugène Delacroix (1798-1863), frz. Maler
(Autor: Olaf Warnsing)


Wochenblog 1/2014

Von guten Vorsätzen, Uhren und dem Kreislauf des Lebens

Wenn ein neues Jahr beginnt, dann scheinen alle Uhren wieder auf NULL gestellt. Schon vor Mitternacht nehmen sich viele Menschen vor, Dinge nächstes Jahr anders zu machen, Essgewohnheiten zu verändern und vielleicht auch, sich nicht mehr so stark über ihre Mitmenschen zu ärgern. Meistens halten die „guten“ Vorsätze gerade mal die ersten drei Wochen, dann sind sie im allgemeinen Alltagstrott verschüttet und man denkt erst wieder zum Jahresende an sie. Der ewige Kreislauf des Lebens.

Ist das beim 8plusX-Autorenteam auch so? Nein!

Denn hier wurden am 01.01.14 die Uhren nicht auf NULL zurückgesetzt, sondern sie stehen auf 5 vor 12. Unser guter Vorsatz lautet nämlich, unseren Roman bis Ende Januar fertigzustellen.

Das bedeutet, dass alle Autoren nun im Januar ihre letzten Kapitel schreiben. Dann muss das Gesamtwerk von allen nochmals intensiv gelesen werden und auch ein letzter Korrekturdurchgang ist in Kürze fällig. Sehr viel Arbeit und Disziplin gehört von jedem Einzelnen dazu, denn vielleicht haben die Autoren – wie oben beschrieben – ja auch noch „andere“ gute Vorsätze außerhalb des Romans. Alle Autoren schreiben an neuen, eigenen Projekten. Parallel gilt es die Familie oder den Job zu managen.

Das gemeinsame Ziel rückt nun sehr nahe und daher sind wir motiviert und sicher, den Endspurt auch durchzuhalten. Erst wenn der Roman fertig ist, bewegt sich der Zeiger „unserer“ Uhr auf NULL.

Wir wünschen allen Lesern ein gutes Jahr 2014,
viele Grüße vom 8plusX-Autorenteam
(Autor: Brina Stein)


Wochenblog 52

Was wünscht sich das 8plusX-Autorenteam für das Jahr 2014?

Brina:
Natürlich in erster Linie die Erscheinung unseres Romans! Aber, ich wünsche mir auch, dass wir als Team weiterhin so toll zusammen bleiben und arbeiten werden. Denn nach der Veröffentlichung geht ja die „Arbeit“ erst los. Ich freue mich auf 2014!

Iris:
Ich wünsche 8plusX weiterhin ein so harmonisches Miteinander wie bisher und freue mich darauf, 2014 den Roman zu lesen, den meine 8plusX-Kollegen ein Jahr lang mit viel Herzblut geschrieben haben, ich kenne die Handlung ja noch nicht. Die Geschichte wird gut, da bin ich ganz sicher!

Jacqueline:
Ich schließe mich den Wünschen von Brina voll und ganz an. Besonders freue ich mich auf unser erstes Treffen. Ich kann es kaum erwarten, mein lieb gewonnenes 8plusX-Autorenteam endlich in der realen Welt zu treffen und nicht nur im Cyberspace.

Martina und Martin:
Wir würden uns mehr Zeit für unsere Kinder und unsere Hobbies wünschen. Denn das zwischen penetrierendem Finanzamt und der Arbeit nennt man das normale Leben... ;-)

Olaf:
Ich wünsche mir ein friedliches und gesundes 2014 für möglichst Viele. Auf das Erscheinen unseres Buches freue ich mich natürlich auch. Und darauf, in dem Zusammenhang endlich auch das 8plusX-Team persönlich kennenlernen zu dürfen. Ich hoffe, dass wir auch ab 2014 noch tolle gemeinsame Sachen auf die Beine stellen werden.

Petra:
Ich wünsche mir für das neue Jahr vor allem Gesundheit für mich
und alle meine Lieben. Ich wünsche mir Zeit und Muße für die schönen Dinge des Lebens und bin sehr gespannt, wie es mit unserem tollen
Autorenteam im nächsten Jahr weitergeht.

Rotina:
Da kann ich mich unserer lieben Brina nur anschließen – die Fertigstellung inkl. Erscheinung wäre für 2014 genial, allerdings bedarf dies noch ein klein wenig Zusammenarbeit und wenn es dann soweit mit der Veröffentlichung ist, freue ich mich ganz besonders, das komplette Team auch endlich „in Natura“ kennenzulernen.


Wochenblog 51

Wie feiert das 8plusX-Autorenteam eigentlich Weihnachten?

Brina:
Traditionell mit unseren Familien in Norddeutschland. Da diese ein wenig verteilt sind, feiern wir an mehreren Tagen. Heilig Abend gibt es wie immer Fondue, gefolgt von der Weihnachtsgans am ersten Feiertag. Als Ausgleich dazu unternehmen wir lange Strandspaziergänge an der Ostsee.

Iris:
Weihnachten ist für mich Zeit haben ohne großartigen Weihnachtszauber. Heiligabend wird viel gelacht. Wir spielen mit der Familie Uno oder das dänische Eselspiel. Wie jedes Jahr gibt es geräucherte Pute vom Grevenkoper Putenhof, dazu Bratkartoffeln. An den anderen Tagen genieße ich es, einfach frei zu haben.

Jacqueline:
Wir feiern nur im kleinen Kreis. Heilig Abend gibt es Karpfen blau oder für Nicht-Fisch-Esser Bratwurst, Sauerkraut und Wickelklöße (Sächsisch). Auch als „Ungläubige“ gehen wir in die Kirche und schauen uns das Krippenspiel an. Dann kommt der Weihnachtsmann persönlich und bringt die Geschenke.

Martina, Martin mit 3 Kindern + 1 zugelaufenes Kind und Oma:
Früher, als Martins Vater noch lebte und seine Mutter den Haushalt führte, wurde es auch bei uns so gehandhabt, dass man Weihnachten zwischen den Großeltern hin und her pendelte. Inzwischen kommt Heiligabend die noch übrig gebliebene Verwandtschaft zu uns. Es wird musiziert und gut gegessen. Die restlichen Tage sind gekennzeichnet durch Entspannung und Unternehmungen mit den Kindern. Meist sind Ausflüge nach Holland oder die holländische Nordseeküste geplant.

Olaf:
Das Weihnachtsfest wird vom Zusammensein mit der Familie geprägt sein. Fisch, Mecklenburger Rippenbraten und Ente werden dafür sorgen, dass wir an keinem Weihnachtstag Hunger leiden müssen.
Am schönsten wird es wieder sein, wenn Pepe, unser Enkel, seine Geschenke auspackt und sich wahrscheinlich über die Kleinigkeit am meisten freut, die nur als Beigabe gedacht war.
Spaziergänge an der nahe gelegenen Ostsee werden hoffentlich dazu beitragen, dass sich der Festtagsschmaus nicht gleich in Unmengen zusätzlicher Kilos niederschlägt. Im anschließenden Urlaub geht es dann gut gestärkt an die Arbeit zum Fertigstellen unseres gemeinsamen Romans.

Petra:
Heiligabend ist bei uns vor allem eines: gemütlich. Wir essen
Fondue und haben uns jede Menge zu erzählen. Am 1. und 2. Feiertag
feiern wir im etwas größeren Familienkreis. Jedes Jahr schaue ich dann
auf den Weihnachtsbaum und denke mir: Was wird wohl bis nächstes Jahr
Weihnachten alles geschehen...?

Rotina:
Heuer feiern wir zum 2. Mal bei der Stieftochter und gleichzeitig das 1. Mal beim Stiefsohn (beide Kinder wohnen in derselben Wohnhausanlage, aber auf anderen Stiegenhäusern) abends den Heiligen Abend, somit haben wir selbst zwar weniger zu tun, aber verzichtet wird bei uns zuhause auf einen Christbaum trotzdem nicht. Mittags treffe ich mich am 24.12. mit meiner Verwandtschaft (Mama und Tante) am Wiener Christkindlmarkt, wo wir uns unter die Einheimischen und Touristen mischen und den vermutlich für heuer letzten Punsch genießen werden.
Am 25.12. ist eine weihnachtliche Pause: keine Feier, keine Essenseinladung – sozusagen ein chilliger Weihnachtsdiättag.
Und am 26.12. sind wir abends bei meiner Tante zum Weihnachtsgansessen eingeladen.

Das 8plusX-Autorenteam wünscht allen Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.


Wochenblog 50

Goldene Hochzeit

Die Zeit zwischen der Silbernen Hochzeit und der Goldenen vergeht für Ehepaare meist wie im Flug. Auch uns und unseren Helden geht es da nichts anders. Es scheint wie gestern, als wir den Blog für die 25. Woche schrieben, nun ist es schon die 50. Woche. Viel ist seitdem passiert, aber lest heute, wie unsere Helden „Die Goldene“ feiern:

Im Leidenhof in Kitzingen findet das Mal zur Goldenen Hochzeit statt. Das Gewölbe ist festlich geschmückt. Unter dem Tisch, verhüllt vom reinen weiß des Tuches, sitzt Annamaria - Maries Tochter - und spielt mit Festus Nummer drei. Sie hat dem alten Knaben einen dicken Knochen besorgt. Ihre großen grünen Augen strahlen den Hund an. Marie selbst sitzt mit ihrem Mann an der großen Tafel und prostet ihrer Mutter Anna zu, die am Kopf der Tafel zwischen David und Suye sitzt. Ihr scheint die Zeit nichts anhaben zu können. Ihre grünen Augen leuchten, wie Supernovas im weiten All. Alle drei strahlen nur so vor Glück an diesem Tag. David lässt im Geiste sein Leben Revue passieren und schmunzelt:
„Oh, diese Frauen. Die schönsten Geschöpfe im Universum.“

Tante Gertrud tattert mit der Hand und verschüttet ein wenig von dem edlen Wein, als alle anstoßen, doch es bemerkt niemand. Ihr Rollator, auf den sie schon seit vielen Jahren angewiesen ist, parkt in einiger Entfernung. Auch Kuno und der Minister haben es sich trotz ihrer zahlreichen Gebrechen nicht nehmen lassen, an der Feier teilzunehmen. Letzterer nimmt versonnen lächelnd einen tiefen Zug aus seinem Sauerstoffgerät, dann erhebt er sich umständlich. Die Vorsuppe ist verzehrt und das Geschirr wird abgeräumt. Er räuspert sich und beginnt:

„Die Goldene Hochzeit feiern wir heute,
mit dabei die ganze Meute.
Wie sind doch die Jahre (Wochen) so schnell vergangen,
als das 8plusX-Autorenteam damals angefangen.
Ein Prosit zum Wohl auf das Goldene Paar,
bleiben euch hoffentlich noch viele Jahr.“

Kuno, der praktisch nichts mehr richtig hört, applaudiert genauso begeistert wie der Rest. Selbst der Koffer, natürlich auch in die Jahre gekommen, welcher unweit des Tisches an der Wand steht, klappert mit einem Verschluss vor Freude über diesen netten Reim.
(Autoren: Jacqueline Montemurri & Brina Stein)


Woche 49

Abenteuer Hauptstadt

Natürlich führt mich, David, die kuriose Deutschlandreise unseres Autorenteams auch nach Berlin. Die Stadt wäre ja durchaus einen eigenen Roman wert. Aber die rasante Handlung lässt nur einen Kurztrip, dazu auch noch einen mit schockierendem Ergebnis, zu. Schade. In Berlin gerate ich immer ins Schwärmen.

Allein die Vielfalt, die diese zweitgrößte Metropole der EU mit ihren 3,3 Millionen Einwohnern zu bieten hat, ist absolut bemerkenswert. Vorbei am Schloss Bellevue, dem Ersten Amtssitz des Bundespräsidenten, führt es mich mit dem Taxi Richtung Brandenburger Tor. Dieses Wahrzeichen gilt heute als Symbol der überwundenen Teilung der Stadt. Erinnert, nicht zu Unrecht, ein wenig an Athen. Von hier aus mache ich mich zu Fuß auf den Weg in Richtung des Regierungsviertels. Dominiert wird es natürlich vom Reichstagsgebäude. Erinnert mich immer, wie auch im Roman zu lesen, an den Besuch eines Bowie-Konzertes auf dem Reichstagsgelände zur Zeit, als die Stadt noch geteilt war.
Hier befindet sich auch eine Vielzahl der in Berlin ansässigen Botschaften aus insgesamt 140 Staaten. Ob da auch welche dabei sind, die unsere Regierung so mächtig ausspähen, wie Herr Snowden das jüngst aufgedeckt hat? Welche Rolle mag GLADIO, dieser düstere Geheimbund unseres Romans, in diesem Zusammenhang spielen? Lest es selbst nach.

Ich fahre ziellos weiter, über die Verkehrsdrehscheibe Potsdamer Platz, sehe den Französischen Dom am prächtigen Gendarmenmarkt und lasse mich am Kurfürstendamm absetzen. Diese Einkaufspromenade, an deren östlichen Ende das KaDeWe zu finden ist, wäre sicher etwas für Marie. Aber die konnte mich, wie die Leser des Romans erfahren werden, aus tragischen Gründen nicht begleiten. Am Prenzlauer Berg, diesem Prachtviertel, werde ich übernachten. Die Zeit ist einfach zu kurz.

Laut Hebbel war Berlin einst die Metropole deutscher Intelligenz.
Jetzt isset wieder Regierungssitz. (frei nach Willy Heuser)
(Autor: Olaf Warnsing)



Woche 48

Beruf kommt von Berufung!

Klar, ich will etwas über mein Projekt schreiben. Schließlich soll es später einmal meine Aufgabe sein, Menschen davon zu überzeugen und dafür zu begeistern. Dennoch, leicht ist das nicht, da es für mich absolutes Neuland ist und dazu muss man berufen sein. Mein alter Herr hat immer gesagt, dass Beruf schließlich von Berufung kommt.
Nun, im Grunde genommen ist es eine der ältesten Geschichten der Welt. Der Mensch sehnt sich nach Schutz. Möglichst innerhalb von vier Wänden, wo er sich wohl fühlen darf und sich entspannen kann. Dort ist er zuhause oder daheim.
Jedenfalls muss dieser Schutztrieb dazu geführt haben, dass die Mauern von alten Häusern besonders dick gestaltet wurden und was in ein paar Jahrhunderten später möglich machte, Mensch und Tier vor Luftangriffen zu schützen.

Das Haus von dem ich berichten möchte, steht in Kitzingen. Einer kleinen Stadt in der Nähe von Würzburg, welche schon immer Weinhandel betrieben hat. Anno – also ungefähr Anno – 1520 war die Grundsteinlegung des Hauses. Kurze Zeit später wurde der Gewölbekeller als Zelle für die in Gefangenschaft geratenen Bauern im Bauernkrieg requiriert. Die Zellen des in der Nachbarschaft gelegenen Amtsgerichtes waren wohl überfüllt mit Gefangenen. Dies ist eine Schilderung, welche absolut konträr zum Schutz eines Hauses steht...!
Jedenfalls feiern wir ungefähr Anno 2020 die 500. Jahresfeier dieses Gewölbekellers. Das aufgesetzte Gebäude ist etwas später entstanden. Um 1542 herum wird geschätzt. Das mag vielleicht daran liegen, dass wie damals üblich, sich die Bauarbeiten etwas hinzogen, oder es gab ein Vorgängergebäude, welches zerstört und dann neu auf dem Gewölbekeller errichtet wurde.
Leider können die Steine keine Geschichte erzählen. Natürlich kann der Geologe feststellen, von wo und wie alt das Gestein ist. Der Archäologe und Baustilkundler kann etwas zum Stil und der Bauweise berichten. Aber ansonsten sind wir auf die Geschichten angewiesen, welche man sich in Kitzingen über das Gebäude erzählt.
Wir fanden in freigelegten Nischen alte mundgeblasene Flaschen, die eingemauert waren. Keiner weiß warum. Ferner fanden wir an anderer Stelle einen verrosteten Schlüsselbund. Auf welche der damals bestehenden Türen diese Schlüssel passten, vermag heute keiner mehr zu sagen.
Aber gerade diese Geheimnisse, die ein altes Gebäude birgt, macht auch die Faszination dieser wunderbaren Häuser aus. Sie versuchen uns Rätsel aufzugeben und wer dafür offen ist, bemerkt und spürt es. Man ist versucht in die Geschichte des Hauses einzutauchen.
Für meine Frau Martina und mich ist es eine Verpflichtung, das Haus wieder in einen Zustand zu versetzen, der es vielen Menschen ermöglicht, sich mit dem Haus zu beschäftigen. Denkmal als Begriff bedeutet auch, sich mit der Vergangenheit auseinander zu setzen und sich in alte Zeiten versetzen zu können.
Sich einmal entschleunigen, abschalten und sich freuen zu können. Was kann es Schöneres geben, als dies mit Kunst, Kultur und Kunsthandwerk zu verbinden. Mit Freude an der Musik, den bildenden Künsten oder dem gesprochenen Wort. Ergänzt um die Freude eines guten Mahls und eines guten Schluckes, an der Freude mit Freunden.

Dies soll alles in Zukunft im Leidenhof in Kitzingen möglich sein. Und nicht nur dort. In 10 – 12 deutschen Orten soll nach dem gleichen Konzept denkmalgeschützte Gebäude wieder renoviert und genau diesem Zweck zugeführt werden. Kitzingen ist also nur das Pilotprojekt! Die neu gegründete Genossenschaft Art4Life&Business – Denkmal e.G. soll dies möglich machen. Sie betreibt die Häuser als Schnittstelle für Künstler und ihrem Publikum, aber auch für die Kunden ihrer Kunstgüter. Junge Künstler bekommen die Chance auf den in den Häusern entstehenden Kleinkunstbühnen sich darzustellen. Man hat die Möglichkeit als Künstler, Schriftsteller und Kunsthandwerker nicht nur an einem Ort darzustellen bzw. auszustellen, sondern dies bundesweit in den Häusern der Genossenschaft Art4Life& Business zu tun. Für Teilnehmer an der Genossenschaft stehen einem diese Häuser für die eigenen Zwecke des Künstlers zur Verfügung. In weiterer Zukunft sollen den Künstlern und Kunsthandwerkern weitere Dienstleistungen genossenschaftlicher Partnerunternehmen zur Verfügung stehen, z.B. ein Verlag. Wobei streng darauf geachtet wird, dass sich diese zusätzlichen Leistungen streng nach den Grundsätzen des Genossenschaftswesen Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch richten.

Die bisherige große positive Resonanz hat mich überrascht und feuert uns an, dieses Konzept umzusetzen. Meine Frau und ich haben vor, uns mit ganzer Kraft diesem Ziel zu widmen. Es ist inzwischen nicht mehr Passion sondern zu einer Lebensaufgabe geworden. Wir haben den Leidenhof in Kitzingen in eine Stiftung gegeben, um eine Renovierung und eine Umsetzung in diesem Sinne - auch für die ferne Zukunft - zu ermöglichen.
Die Genossenschaft Art4Life&Business wird die Häuser betreiben und man hat mich gebeten, den Vorstandsvorsitz zu übernehmen. Ich habe dieser Bitte entsprochen und habe angenommen. Ich freue mich dieses Amt mit Enthusiasmus für das große Projekt ausfüllen zu dürfen und freue mich sehr darauf, das 8 plusX-Autorenteam im nächsten Jahr 2014 - nach Fertigstellung des Pilotprojektes Leidenhof - in Kitzingen begrüßen zu dürfen. Das wird ein ganz besonderer Tag werden, denn wir alle sehen uns dann LIVE zum ersten Mal.

Mit herzlichen Grüßen,

Martina und Martin Leverberg


Woche 47

Ein Schauplatz in Frankfurt kommt zu Wort!

Ich bin das Schiff die „Wappen von Frankfurt“. Seit bereits zehn Jahren cruise ich auf dem Main. Mein Liegeplatz ist der Eiserne Steg, der die Frankfurter City mit dem Traditionsviertel Sachsenhausen verbindet. Genau, das ist dort wo sich die berühmtesten Apfelweinlokale befinden. Hier sagt man schlicht „Äppler“. Im heißen Sommer ein besserer Durstlöscher als Bier, im Winter warm serviert mit einem Schuss Calvados, wirkt er wie eine innere Heizung.

Doch kommen wir wieder zu mir. Ich kann bis zu achtzig Personen befördern. Unter der Woche unternehme ich „kleine Kreuzfahrten“ Main auf und abwärts. Dann bestaunen meine Gäste die schönste Skyline Deutschlands. Am Wochenende werde ich oft als Charter gebucht: Runde Geburtstage, Hochzeiten und andere Familienfeiern werden auf mir gefeiert.

Das klingt nach einem beschaulichen Leben mitten in einer pulsierenden Großstadt?

Das war es, bis eines Tages dieser David meinte, er müsse eine „kleine Kreuzfahrt“ unternehmen. Danach war nichts mehr für mich wie es vorher war, aber das und vieles mehr über meine Heimatstadt Frankfurt lest bitte selbst im Roman des 8plusX-Autorenteams nach!

Ahoi, es grüßt Euch, die „Wappen von Frankfurt“ (Autor: Brina Stein)


Woche 46

Die SOKO 8 plus X ermittelt

Ein alter Hafen an der Ostsee. Dort liegt ein schönes Segelschiff mit dem Namen Wissemara. Einem Schild kann man entnehmen, dass es, dem Fundort entsprechend, auch Poeler Kogge genannt wird. Weiter Schiffe im Hafen laden zum Kauf frisch geräucherten Fischs ein. Wenn ich den Blick in Richtung Altstadt richte, fällt unweigerlich dieser markante Kirchturm ins Auge. Den kenne ich doch. Woher nur? Ich meine aus dem Fernsehen. "Moin. Das ist St. Marien", ruft mir ein Einheimischer zu, der wohl meinen fragenden Gesichtsausdruck gesehen hat.

Auf dem Weg in die Innenstadt sieht man an jeder Ecke Hinweise auf das bevorstehende Schwedenfest. "Das feiern wir jedes Jahr", erläutert mir ein freundlicher Obsthändler. "Schließlich haben wir von 1632 bis 1803 unter schwedischer Herrschaft gestanden", fährt er so selbstverständlich fort, als wäre er selbst dabei gewesen.

Dann geht es weiter auf den historischen Marktplatz, dessen Bild von der Wasserkunst im Renaissancestil und dem klassizistischen Rathaus geprägt ist. Schön anzuschauen, diese Altstadt, die zum Weltkulturerbe zählt.
Jetzt weiß ich auch wieder, wo ich das schon gesehen habe. Das war in dieser Serie, Soko Wismar.

Nun, dass es hier auch kriminell, ja sogar mörderisch zugehen kann, weiß ich ja. Woher? Natürlich aus dem Roman des 8 plus X-Autorenteams. Mehr verrate ich nicht. Die Soko 8 plus X ermittelt noch. (Autor: Olaf Warnsing)

Woche 45

Freiheit im Feinripphemd

Ganz unscheinbar, oft versteckt zwischen Buschwerk, sind sie zu finden. Es sind oft schmiedeeiserne Schilder, die den Weg weisen in den bunten Flickenteppich liebevoll gepflegter Schrebergärten. Sorgfältig gejätete Beete, in denen Gemüse, Obst und Blumen friedlich nebeneinander wachsen, werden von schmalen, schnurgeraden Wegen unterteilt. Kein Strauch wagt es, aus der Reihe zu tanzen. Es muss halt alles seine Ordnung haben ¨C und die sichert das Bundeskleingartengesetz.

Bun-des-klein-gar-ten-gesetz! Dieses Wort muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Ob Herr Schreber diese Ordnung tatsächlich im Hinterkopf hatte, als er seinerzeit kinderreichen Arbeiterfamilien Schrebergärten zur Verfügung stellte, lassen wir an dieser Stelle unbeleuchtet. Fest steht aber, dass Herrn Schrebers Idee auch heute noch lebendig ist: Licht, Luft, Sonne und ¨C ganz nebenbei ¨C Obst und Gemüse aus eigenem Anbau sind auch heute noch das Herzstück der Schrebergartenkultur. Ach ja, die Laube natürlich auch! Man darf zwar nicht in seiner Laube wohnen, warum auch immer, aber fürs Wochenende oder die Ferien sind sie mancher Familie lieber als irgendein Touristenhotel am Ballermann.

Warum? Weil es nichts Schöneres gibt, als wenn die Kinder in der alten Zinkwanne unterm Apfelbaum planschen und die Erwachsenen bei Grillkoteletts, Kartoffelsalat und Bier die allgemeine politische und sonstige Gesamtsituation analysieren und kommentieren. Frei von gesellschaftlichen Zwängen und Statussymbolen kann jeder so sein, wie er ist ¨C und das sogar im Feinripphemd. Trotz Kleingartengesetz.

Warum ich das schreibe? Weil Ihr, liebe 8+X-Freunde, einer Gruppe von Schrebergärtnern begegnet werdet, die in Feinripphemd und Joggingbuxe mehr hinkriegen als James Bond und Konsorten im Anzug ...(Autorin: Petra Schulz)

Woche 44

Wmd? Ich mach grad ne deutschlandtour. Echt ätzend. Zum glück hab ich mein handy. Am liebsten sms ich mit meinen freundinnen. Grad sind nämlich ferien. Andere chillen auf mallorca. Nur ich werd von meinem vater quer durch deutschland geschleppt. Abtörnend. Ist er in der midlifecrisis oder wie das heißt? Er besucht alte freunde, die ich nich kenn. Ich chill neben ihm im zug mit nem modepaper. Gegen die erzeugerfraktion hat man halt keine schnitte.

Und dann immer diese 80-ger jahre oldis. Kann ja mal ganz cool sein. Doch ´n bisschen techno schadet auch nich. Dauernd tut er mich mit springsteen und bowie zutextn.
Und ständig schleppt er ne tussi an. Da muss ich mit festus, der ollen töle, in´n park gehen, damit er… Voll krass. Als wenn ich mit 10 noch´n baby wär und nich wüsste, was da abgeht. Schließlich hatten wir schon zich mal sexualkunde in unserm bildungsschuppen. Bin doch nich unterbeleuchtet.

Doch eine war dann… ich bin noch ganz kirre. Die war galaktisch abgefahrn. Die hat doch voll krass…
BB marie
(Autorin: Jacqueline Montemurri)


Woche 43

Vorstellung Festus

Ich möchte mich euch kurz vorstellen. Mein Name ist Festus. Ich bin der Hund in unserer Familie. Mops, um genau zu sein.
In einem früheren Leben war ich ja ein irischer Windhund. Das hat, insbesondere bei den Damen, schon einiges erleichtert. Bei meiner Inkarnation muss dann wohl etwas falsch gelaufen sein. Jetzt bin ich halt Mops.

Aber nicht falsch verstehen – ich beklage mich nicht darüber. Wie dieser Wortakrobat, Loriot, einmal festgestellt hat, sind Möpse nicht einfach nur Hunde. Sie vereinigen die Vorzüge von Kindern, Katzen, Fröschen und Mäusen. Na ja, muss ich selbst nochmal drüber nachdenken.
Jedenfalls habe ich auch als Mops bei den Damen weiterhin Erfolg. Und das nicht nur bei Möpsinnen, kannst du glauben. Bin eben auch ein Charming-Boy, möchte ich in aller Bescheidenheit anmerken.

Der Depp, also David, mein Herrchen, strapaziert aber jetzt schon seit Wochen meine Nerven. Details kannst du im Buch nachlesen. Wird Zeit, dass das Buch endlich fertig wird. Was da ständig passiert, da wird ja der Mops in der Pfanne verrückt. Oder so.

Freut euch darauf und nicht vergessen:
Kein Mops wird klagen, mit ´nem Klops im Magen! (Autor: Olaf Warnsing)


Woche 42

Hallo, ich bin es, der Koffer und auch eine Hauptperson aus dem Roman des 8plusX-Autorenteams!

Du meinst ein Koffer kann nicht sprechen? Stimmt, aber ich kann denken und Du wirst im Werk meine Gedanken lesen können. Mein Inhalt muss sehr wertvoll sein, denn gleich zu Beginn werde ich dem dösigen David entwendet. So begebe ich mich unfreiwillig auf eine Reise durch Deutschland und lerne viele neue Menschen und Orte kennen, an denen ich noch nie gewesen bin. Mehr will ich aber zur Handlung nicht verraten.

Die Frau mit den grünen Augen ist mir jedenfalls sehr unheimlich, wenn sie auch noch so gut riecht. Die kann doch nicht von dieser Welt sein. Festus ist nach meiner Ansicht ein absolut fauler Zeitgenosse, der nichts rafft und zu Unrecht die Bezeichnung „Hund“ trägt. Als man mich entwendet hat, hat er nicht mal gebellt, obwohl er das kann! Die kleine Marie mag ich gern, da sie ab und zu liebevoll über mich streicht, sie mag mein altes Leder.

Euch ist es immer noch suspekt, dass Ihr meine Gedanken lesen könnt? Dies war nur der Anfang, wartet mal ab, bis Ihr den ganzen Roman in Euren Händen haltet! Vielleicht schaut Ihr danach Euren eigenen auch ein wenig anders an.

Viele Grüße!
Der Koffer
(Autor: Brina Stein)

Woche 41

Tante Gertrud

Tach zusammen! Mann, is dat en Kuddelmuddel hier! Ich kann dat eigentlich gar nich leiden, abba für mein David und seine Ullige mach ich allet. David is en lieber Jung, abba irgendswie stolpert der von einen Schlamassel innen nächsten. Und ich bin da auch noch so'n bissken schuld dran. Wenn bloß der blöde Sauerbraten nich gewesen wär …
Na ja, kann man ja gezz nix mehr dran machen. Is passiert. Und trotzdem – irgendwie stimmt da wat nich. Und ich weiß, wat ich weiß. Denn immahin bin ich Polizistenwitwe. Ach ja, habbich mich eigentlich vorgestellt? Ich bin Gertud Wischnewsky, Davids Tante. Genauer gesacht binnich die Schwester von seinem Vatta. Und ich wohn in Düssbuach, abba dat wisst ihr ja allet.

Et gibt jede Menge, wat wir nich wissen – und David auch nich so richtich. Der wird sich noch tüchtich wundern, dat habbich im Gefühl ...

Abba gezz mach ich mich ma widda auffe Socken zum Einkaufen. Heute gibbet Kartoffelsalat. Ihr wisst schon, der ohne Fleischwurst …

Bis die Tage! Eure Tante Gertrud (Autor: Petra Schulz)


Woche 40


Hallo, ich bin David.

Meines Zeichens Unternehmensberater. Na ja, zugegeben, nicht so ein ganz typischer. Vielmehr bin ich eigentlich ein Mensch, der gerne genießt und das Leben liebt.
Ja, dazu gehören auch Frauen. Insbesondere diese eine, so geheimnisvolle. Aber dazu mehr im Buch. Und dann liebe ich natürlich meine Kleine, Marie. Selbst Festus, die olle Töle, ist mir richtig ans Herz gewachsen.

Was ich schön finde ist, durch die Lande zu reisen, am liebsten in einem schicken Alfa, gut zu essen, Freunde zu treffen und den Tag nach Herzenslust zu genießen. Nicht, dass ihr mich jetzt für einen Tagedieb haltet. Ich bin durchaus ein aktiver und sehr nachdenklicher Mensch. Auch das Wohlerghen anderer ist mir wichtig.
Sei´s drum, Fakt ist, in den letzten Monaten bin ich richtig in die Scheiße geraten. Oh, Entschuldigung, so drücke ich mich sonst nicht aus. Aber was mir da alles passiert ist. Kannst du dir nicht vorstellen. Das musst du dann wohl im Buch nachlesen. Ich wünschte, das könnte ich jetzt schon. Dann würde ich nämlich nachschauen, was mir noch alles bevorsteht.

Mir geht es halt wie Oscar Wilde, der einmal feststellte, dass er sein Tagebuch hätte mitnehmen sollen; dann hätte er während der Zugfahrt immer etwas Spannendes zu lesen gehabt.(Autor: Olaf Warnsing)


Woche 39

Hi, ich bin Anna,

naja, zumindest für Dich; sonst Kahley. Meine Daten sagen mir, dass Du weiblich zwischen 25 und 54 oder männlich zwischen 35 und 64 Jahren bist. Du stammst zu 90% aus Deutschland oder zu 10% aus Österreich. Und Du bist ein potentieller Leser der Geschichte, in der ich auch so einiges durcheinander wirbel.
Eigentlich wollte ich nach Euren Maßstäben gut sein. Doch ich glaube es gelingt mir nicht. Ständig passieren Dinge, die ich so nicht gewollt habe. Das liegt vor allem auch daran, dass ich mich nicht an die Regel Nur beobachten! gehalten habe. Diese Zeit hier vergeht so schnell. Und dann das mit den Gefühlen: überwältigend, neu und beängstigend.

Ich muss mich entscheiden: Loyalität. Nur wem gegenüber? Klar denken? Oder – wie Ihr sagt – auf´s Herz hören?

David, das ist ein Thema, und Marie das andere. Und jetzt auch noch Suye. Puh. In meinem Kopf dreht sich alles. Es ist anstrengend Euren Schönheitsvorstellungen zu genügen. Und ich habe dauernd das Bedürfnis auf sie aufpassen zu müssen. Dabei vergesse ich oft, auf mich selbst aufzupassen.
Ich weiß nicht wie das ausgehen wird. Aber ich muss jetzt weg, muss mich beeilen, sie kommen schon. Ich spüre …
(Autorin: Jacqueline Montemurri)


Woche 38

Was hat der Roman vom 8plusX-Autorenteam mit der Wahl gemeinsam?

Vieles, aber nicht alles. Wenn heute Abend um 18 Uhr die ersten Hochrechnungen über die Fernsehbildschirme laufen, dann sind auch wir gespannt auf den Ausgang. Die Entstehung des Romans vom 8plusX-Autorenteam können künftige Leser über die Homepage oder auch über die Facebook Seite live jede Woche mitverfolgen. Natürlich können wir ähnlich wie in den Hochrechnungen bei der Wahl auch unsere Statistiken sehen und wissen somit, wie viele unserer inzwischen über 100 Facebook Freunde einen Beitrag gesehen oder gelikt haben. Das Analyseprogramm unserer Homepage ist noch intelligenter. Wir können sehen, welche Seiten innerhalb einer Woche aufgerufen wurden und aus welchen Städten unsere Besucher kommen. Das gibt Schwung und macht Lust weiter zu schreiben.

Im Gegensatz zur Wahl kämpfen wir aber nicht gegeneinander, sondern entwickeln den künftigen Kurs gemeinsam. Wenn ein Autor in seinem Kapitel mal ein Detail vergisst, dann berät ihn der Rest und es werden nach Absprache Änderungen vorgenommen. Bei uns ist auch niemand der Kanzlerkandidat! Jeder treibt mal wieder ein anderes Thema voran, alle sind offen für jede neue Idee. Vielleicht sollte sich die Politik daran mal ein Beispiel nehmen.

Wir sind übrigens sehr stolz über unseren Romanfortschritt. Das Ziel im Dezember 2013 unser Werk fertigzustellen, rückt in greifbare Nähe. Schließen möchte ich heute mit einem Zitat von Helmut Schmidt (SPD):

„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“
Quelle: - Über Willy Brandts Visionen im Bundestagswahlkampf 1980, zitiert im Spiegel 44/2002, S.26

Wenn das so wäre, dann säße unser Team seit Januar 2013 in Arztpraxen und nicht am Laptop!
(Autor: Brina Stein)



Woche 37

Endspurt

So, das Sommerloch ist endgültig überwunden. Die Autorinnen und Autoren des 8+X-Autorenteams sind wieder voll bei der Sache. Obwohl wir uns eigentlich keinen Stress machen wollten, haben wir uns doch jetzt Ziele gesetzt. Wir können es schließlich selbst kaum erwarten, bis „unser Baby das Licht der Welt erblickt“.

Jeder arbeitet jetzt an einem letzten Kapitel, bevor es zum großen Finale kommt. So langsam werden wir echt kribbelig, denn das Ende unseres Projektes ist nicht mehr in weiter Ferne, sondern greifbar.

Aber es liegt noch viel Kleinarbeit vor uns. Der Roman muss schließlich von allen noch zig-mal gelesen und auf Unstimmigkeiten überprüft werden. Aber wir können zu Recht stolz auf uns sein, wenn das Projekt beendet ist. Denn es ist etwas Einmaliges.

Und: wir werden bestimmt weiter machen.


Schließlich schweben Geschichten, wie unsichtbare Seifenblasen zu Hauf durch den Äther und müssen nur von uns gefunden und aufs Papier gebracht werden!

(Autorin: Jacqueline Montemurri)


Woche 36

Nach dem Sommer und vor der Wahl


Deutschland erwacht allmählich aus dem Sommerschlaf: Die Abende werden wieder stiller, die morgendlichen Staus im Berufsverkehr wieder länger, die kommende Bundestagswahl wirft ihre Schatten voraus ... Natürlich haben auch wir von 8+X uns eine Pause gegönnt, in der wir viel erlebt und "erlesen" haben, das wir nun mit neuem Schwung in die Gestaltung unserer Geschichte einfließen lassen. Dabei könnte unser Miteinander für
die Politiker eine Quelle der Inspiration sein, denn von uns könnten sie lernen, wie man friedlich und konstruktiv miteinander arbeiten kann.

Außerdem haben wir den Mut, ungewöhnlichen Ideen zu folgen. Bei uns gibt es kein "Gibt's nicht. Geht nicht." Im Gegenteil: Wir wissen, dass es hinter dem Horizont viel zu entdecken gibt.

Wer auch immer am 22.September die Wahl gewinnt, kann von uns noch etwas lernen ...

Also, mit den Worten eines klugen Mannes heißt es für 8+X:
Die Inspiration ist vorbei. Nun kann ich mich wieder an die Arbeit machen. (Stanislaw Afanajew)

(Autoren: Olaf Warnsing und Petra Schulz)


Woche 35

Großartiges Kauderwelsch

Liebes Autorenteam,

mit großer Neugier und steigender Spannung habe ich eure Blogs und die Entwicklung eurer ungewöhnlichen Zusammenarbeit verfolgt. In einer modernen, schnelllebigen Welt, in der den darin lebenden Menschen das urvertraute Gefühl der Verbundenheit miteinander und Verständnis für -einander teilweise verloren zu gehen scheint, ist es immer wieder faszinierend, wie unterschiedlichste Menschen aufgrund einer gemeinsamen Leidenschaft zusammengeführt werden und wie aus dieser Begegnung großartige Ideen und großartige Projekte zustande kommen können.

Aber noch viel mehr fasziniert mich das sonderbare Gedankengut verrückter Köpfe, die gar nicht so verrückt aussehen und mit großartigem Kauderwelsch überraschen:

„…In seinem Kopf rast ein Zug durchs All. Festus, die olle Töle, liegt unter dem Gartentisch.. .“
„..Sie hat eben eine echte Brockenhexe auf einem Besen über den Garten fliegen sehen.. .“
„.. Der Minister prostet mit einem guten Glas Rotwein Kuno und Guiseppe zu. Letzterer antwortet ihm mit einem ersterbenden Röcheln…“
„..Mit einem kühlen Lächeln dreht er den Zauberwürfel in seiner Hand, bis ein X erscheint“.


Was ist da bitte los?? Aber noch verrückter erscheinen mir manche Arbeitsschritte der Autoren:


„..Olaf beschreibt eine Liebeszene.“
Was reitet ihn und wer sind die Menschen, die das zulassen? :-)

Ich bin schon sehr gespannt auf alle noch kommenden Unmöglichkeiten.


Muss ich lesen! Werd ich kaufen!


Ich wünsche dem gesamten Team und dem wachsenden Baby einen verdienten Erfolg und noch viele innovative Ideen!(Autor: Leserin Jenny)



Woche 34

Geschichten zu illustrieren ist immer so eine Sache

Die Faszination von Büchern (gegenüber Filmen) beruht für mich darin, dass mein ganz persönlicher individueller Film im Kopf abläuft, wenn ich lese. Ich kann der Fantasie freien Lauf lassen und der Held meines Romans ist genau so gut aussehend, wie ich ihn mir vorstelle. Ich sehe die beschriebene Landschaft, höre in unserem Fall das Rattern des Wagons auf den Schienen, rieche Davids Rasierwasser und höre wie Festus sich hinterm Ohr kratzt.

Das zu visualisieren und als gemaltes Bild fest zu halten, macht mir großen Spaß.

Umso schöner ist es, wenn ich bemerke, dass meine Form der Visualisierung von anderen als genau so treffend und schön empfunden wird, ohne dabei die eigene Fantasie zu stören.
Und so liebe ich es, die Geschichten und Handlungsstränge, die meine Achtplusxkollegen in Wort und Schrift darlegen aufzugreifen, jeweils eine Kernszene, oder eine Situation, die sich mir besonders eingeprägt hat herauszugreifen und graphisch darzustellen.

Der Erste, der gleichsam die erste „Abnahme“ dieser Bilder macht, ist Martin. Er schaut sich die Bilder an und sagt mir was er sieht. Da er inhaltlich nicht so in unser Projekt eingebunden ist, dient er mir als perfekter Begutachter. Wenn er ein geheimnisvolles Wesen auf meinem Bild erkennt, dann ist da auch eines.
Während der vielen Stunden, die ich mit der Belebung der Romanfiguren- und Szenen zugebracht habe, sind mir David und alle, denen er begegnet, sehr vertraut geworden. Sie sind jetzt quasi ein Teil der Familie, insbesondere weil Skizzen und Ideen überall in meinem Haushalt verstreut sind (Küche, Wohnzimmer, Arbeitszimmer… man weiß ja nie, wann einen eine kreative Idee überfällt und es wäre ein Jammer, wenn dann da gerade kein Papier und Bleistift in der Nähe wären ... :-) (Autor: Martina Leverberg)

Woche 33

Sommerloch? Nicht beim 8plusX-Autorenteam!

Klar, ein paar Autoren von uns sind auch im Urlaub. Ich bin nach drei erholsamen Wochen an der Ostsee wieder zurück in Hessen und schreibe daher den Wochenblog.

Ich würde es so ausdrücken: Geschrieben wird gerade weniger, aber es wird viel gedacht! Jacqueline hat inzwischen das vorletzte Kapitel fertig gestellt. Warum dieses ein ganz Besonderes ist und unsere weitere Arbeit entscheidend bestimmt, werdet Ihr noch erfahren. Mich veranlasst es jedenfalls, den ganzen Roman zu diesem Zeitpunkt in einem „Rutsch“ nochmals zu lesen.

In dieser Woche hat Martina uns weitere Zeichnungen zur Ansicht geschickt. Sie wird unsere Kapitel mit treffsicheren Illustrationen bereichern. Es ist einfach toll, wenn die Helden, die man sich im Kopfkino vorstellt, zum Leben erweckt werden und genau so aussehen wie in den eigenen Fantasien.

Langsam kommt es mir vor, als ob wir alle Puzzleteile sind, die sich finden sollten und eine große Deutschlandkarte zum Leben erwecken. Und ganz dicht an Deutschland hat sich Österreich gekuschelt mit unser „Rotina von Korrektur“. (Autor: Brina Stein)

Woche 32

Schreiben in einer bunten Welt

  • Terrorangst: USA lassen viele Botschaften geschlossen
  • Berlusconis Gefolgsleute drohen mit „Bürgerkrieg“
  • Schalke mit Dusel weiter
  • Die Grünen fordern „Veggie Day“ in Kantinen
  • Gustl Mollath aus der Psychiatrie entlassen
  • Obama sagt geplantes Treffen mit Putin ab
  • Suhrkamp: Insolvenzverfahren eröffnet


Nur eine kleine Auswahl von Schlagzeilen aus unserer 32. Woche. Weltbewegendes. Amüsantes, Erschreckendes, persönliche Schicksale und mehr. Das zeigt, wir leben in einer bewegten, in einer bunten Welt, die täglich Herausforderungen, aber auch Chancen, liefert. Eine Welt, die zum Nachdenken inspiriert, in der –bei allen Schwierigkeiten- Spaß an der Freude, Optimismus und konstruktives Miteinander einen hohen Stellenwert haben sollten.

Diese Beweggründe bestimmen auch unser gemeinsames Schreiben. Das betrifft zum Einen unsere Zusammenarbeit, das betrifft zum Anderen aber auch das für unsere Leser angestrebte Ergebnis. Real und doch phantastisch, spannend und amüsant, nachdenklich stimmend und doch entspannend, all das soll es sein. Wir geben unser Bestes. Lasst euch überraschen. (Autor: Olaf Warnsing)

Woche 31

Wie man einen Bestseller schreibt

Das ist die große Frage, und das ist unser großes Ziel! Doch wie jedem Kunstwerk Inspiration, Kreativität und Talent zu Grunde liegen, so benötigt es auch Handwerkszeug. Auch das Schreiben ist ein Handwerk und hat spezielle Werkzeuge.

Der formale Aufbau eines Romans ist eines dieser Werkzeuge:

1. Expositon
(Einführung in Handlung, Personen, Stimmung, Situation, Konflikte, Ort, Zeit)

2. Steigende Handlung
(Steigerung der Spannung, Entwicklung des Geschehens, Held scheint den Verlauf der Handlung trotz Rückschläge zu kontrollieren)

3. Höhepunkt (Klimax)
(Held macht entscheidende Auseinandersetzung durch, Wendung in Handlung)

4. Fallende Handlung
(Das Geschick des Helden fällt )/ Retardation (Spannungserhöhung durch Verzögerung der Handlungsentwicklung)

5. Lösung des Konflikts
(Katastrophe, finale Auflösung aller Ereignisse)

Da ich gerade das finale Kapitel (Katastrophe) schreibe, bevor sich die Konflikte auflösen, habe ich mich noch einmal mit dem Handwerk des Schreibens beschäftigt. Im Moment versuchen wir das Pferd von hinten aufzuzäumen, indem wir das Ziel formulieren und somit den Weg vorgeben. Bei so vielen Autoren, erscheint es uns sinnvoll. Sonst verstricken wir uns in zu vielen Handlungssträngen und verlieren unser Ziel aus den Augen.
Doch selbst das Handwerkzeug kann man kreativ verbiegen. Das werdet ihr im Ergebnis sehen. Ich sage nur: Auflösung der Ereignisse …
So, wenn das Kapitel geschrieben ist, verabschiede ich mich für eine Weile in den wohl verdienten Sommerurlaub!
(Autorin: Jacqueline Montemurri)

Wochenblog 30

Tomate kreuzt Paradeiser

Die fünf Autoren halten mich seit knapp 30 Wochen – was zumindest die Rechtschreibung und Grammatik betrifft – in Trab; allerdings in einem sehr angenehmen Rahmen, da nur wenige Korrekturen, Satzstellungsänderungen und Ergänzungen notwendig sind.

Die einzigen Schwierigkeiten für mich persönlich sind regionale Fachbegriffe, die bei uns in Österreich in dieser Form nicht vorkommen oder Städte/Orte, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe, aber mit denen werde ich auch noch fertig.

Denn gerade für mich als Hobby-Lektorin, die sich eigentlich immer nur nach Abschluss eines Kapitels kreativ damit beschäftigen muss, ist es spannend mitzuerleben, wie diesem spannenden Projekt immer mehr „Leben“ eingehaucht wird, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und wie faszinierend es ist, wenn viele kleine Puzzleteile immer mehr zu einem gesamten Bild werden. (Autor: Rotina Mihai)

Woche 29

Sommer - Sonne - Sonnenschein

... und auch Urlaubszeit, aber trotzdem wird weiterhin fleißig an unserem Projekt 8+X gearbeitet.

Da wird bei mir das kreative Denken auch schon mal von der heimischen Gartenliege ins Schwimmbad verlegt. Dort kann ich die 10 jährige Tochter meiner Freundin als Studienobjekt beobachten. (unsere Marie ist ja auch 10 Jahre alt ).

Wobei ich sagen muss, dass mir bei den derzeitigen Temperaturen die Gehirnarbeit schwerer fällt.

Aber jammere ich mal lieber nicht, denn ich bin froh, dass Sommer - Sonne - Sonnenschein ist. Und auch dieses Wetter kann für 8+X gut sein: Man(n) / Frau ist bei dem schönen Wetter viel unterwegs in Städten und der Natur und wird gefüttert mit vielen neuen Eindrücken und Inspirationen, welche eventuell in den Roman einfließen werden.
(Autor: Ilona Larivière)

Woche 28

Nun komme ich zu Wort!

Hurra, ich bin heute schon 28 Wochen alt! Ja, liebe 8plusX-Fans, ich bin es, die Dropbox des Autorenteams.

Martin hat mich ins Leben gerufen und seitdem verwalte ich neben dem entstehenden Werk auch Zeichnungen, den Plot und viele andere, geheime Dinge. Die Hauptpersonen des Romans sind für mich schon wie eine Familie geworden. Und welch eine Freude, wenn ein neues Kapitel in mich eingestellt wird! Die Story an sich wird immer runder und spannender!

Aber auch die unterschiedlichen Stile der Autoren beeindrucken mich. Besonders dann, wenn sie ihr eigentliches Genre wechseln. Da schreibt Jacqueline plötzlich fiktiv, Olaf beschreibt eine Liebeszene, Brina überrascht mit Crime, Petra mit SiFi-Aspekten und dann kommt Ilona und schafft durch geschilderte Gedanken einer Hauptperson neue Blickwinkel. Wow! Momentan ist Rotina von Korrektur auch wieder intensiv an der Arbeit. Ihr entgeht kaum ein Fehler! Das 8plusX-Logo von Iris hat mich übrigens genauso gefesselt wie die Zeichnungen von Martina. Und dann vertragen sie sich alle gemeinsam auch noch so gut! Ich glaube, kreativer kann man nicht zusammen arbeiten.

Die Hälfte des Romans ist geschrieben und ich freue mich wirklich sehr auf die Zweite! Ich hoffe, ich darf auch auf der bestimmt legendären Buchpremiere dabei sein. Zu dieser hat Martin übrigens einen Ort anzubieten, aber das ist, wie Vieles, natürlich noch geheim!

Es grüßt Euch alle herzlich
Die Dropbox des 8plusX Autorenteams

P.S.: Herr Snowden nebst Präsident hat mich übrigens noch nicht geknackt, denn Hauptdarstellerhund Festus bewacht mich intensiv.

(Autor: Die Dropbox, wer sonst?)

Woche 27

Die Sorge treibt uns um

Unsere gesamte bisherige Arbeit ist zum Datenaustausch in Ver-zeichnissen der Dropbox hinterlegt. Also quasi in einer Cloud. Unser Informationsaustausch findet primär via E-Mail und in einer geschlossenen Facebookgruppe statt.

Nun gibt es doch die durch Herrn Snowden bekannt gewordene Spionageaffäre. Müssen wir wirklich damit rechnen, dass Präsident Obama das Wachsen unseres Buches voller Begeiste-rung beim täglichen Frühstück verfolgt? Wird unser Buch wohlmöglich in den USA bereits veröffentlicht, ehe wir es zu Ende geschrieben haben?
Man weiß es nicht.

Wie dem auch sei. Qualität bahnt sich bekanntlich ihren Weg. Irgendwie wird unser Buch also den Weg der Veröffentlichung gehen. Aber, ehrlich gesagt, möchten wir diesen Weg auch weiterhin selbst bestimmen. Also arbeiten wir etwas schneller, ehe da noch etwas passiert. Zumal der Inhalt einigen Geheimdienstlern den Angstschweiß auf die Stirn treiben dürfte.
Vielleicht müssen wir auch einfach unseren Arbeitsstil ändern, denn…

…Onlinedurchsuchungen sterben mit der Auferstehung der toten Briefkästen.
(Peter E. Schumacher) Autor: Olaf Warnsing

Woche 26

Wir puzzeln weiter!

Auf dem Tisch breitet sich unser 8+X-Puzzle aus, aber es wird immer schwieriger. Denn je mehr Teile wie aneinander fügen, umso mehr Lücken tun sich auf. Wo wir am Anfang munter loslegten, müssen wir jetzt aufpassen, dass sich alle Teile ineinander fügen und die Lücken schließen.

Wie war das noch mal mit David in Schwerin? Und was machte dieser Guiseppe? Mittlerweile ist es wichtig, das gesamte Puzzlebild im Blick zu haben und nicht nur die einzelnen Teile. Unsere sprühenden Anfangsideen müssen jetzt zu einem stimmigen Ganzen verbunden werden.

Oder mit anderen Worten:
Erst kam das Vergnügen und jetzt die Arbeit!
Also, Schluss mit lustig!
(Autoren: Petra Schulz und Jacqueline Montemurri)

Woche 25

„Silberhochzeit“

Wir feiern heute mit unserem Buchprojekt des 8plusX-Autorenteams die 25. Woche, also quasi „Silberhochzeit“. ÜberAll sind unsere Helden aus dem Buch und feiern mit!

ÜberAllem spannt sich das unendliche Universum mit seinen Milliarden von blinkenden Sternen.

David tanzt in inniger Umarmung mit Anna. In seinen Gedanken, lässt er sich von ihr, wie so oft, in einem Hotelzimmer irgendwo in Deutschland verführen. Ihre grünen Augen brennen sich in seine Seele. In seinem Kopf rast ein Zug durchs All. Festus, die olle Töle, liegt unter dem Gartentisch mit Mops-Dame Fredericke und sie verspeisen genüsslich ein Schnitzel, welches Marie ihnen vom Büffet stibitzt hat. Die Kleine selbst, sitzt in einiger Entfernung in einer Hollywoodschaukel und schreibt eine SMS an ihre Freundin. Sie hat eben eine echte Brockenhexe auf einem Besen über den Garten fliegen sehen. Das muss sofort mitgeteilt werden. Tante Gertrud verteilt unterdes mit Inbrunst an alle Gäste ihren selbstgemachten Kartoffelsalat. Die Herren von GLADIO in Schwarz gekleidet und mit passender Sonnenbrille rocken mit ihren Musikinstrumenten auf der Bühne den Song „Born in the USA“ von Bruce Springsteen. Der Koffer, sorgsam unter der Bühne verstaut, klappert dazu im Takt mit seinen Scharnieren. Der Minister prostet mit einem guten Glas Rotwein Kuno und Guiseppe zu. Letzterer antwortet ihm mit einem ersterbenden Röcheln. Vor allen Blicken verborgen, verfolgt Suye das Treiben aus den Ästen eines nahen Apfelbaumes. Mit einem kühlen Lächeln dreht er den Zauberwürfel in seiner Hand, bis ein X erscheint, dann … Welch ein Fest!

Wie wird es wohl erst zur Goldenen Woche sein, wenn unser Buch dann sicher kurz vor der Fertigstellung ist? Wir freuen uns auf die nächsten 25 Wochen und grüßen Euch alle im Namen des Autorenteams 8plusX.
(Autoren: Jacqueline Montemurri und Brina Stein)

Woche 24

Nachdem die letzten Wochen neben dem Schreiben stark von konzeptionellen und organisatorischen Fragen bestimmt waren, steht jetzt die inhaltliche Weiterentwicklung wieder ganz im Vordergrund.

Einige Kapitel müssen noch rückwirkend in die bereits weiter entwickelte Story eingebaut werden, andere schon mit dem Blick nach vorne geschrieben werden. Das ist so ein interessantes Phänomen, das auftritt, wenn mehrere Autoren parallel am Buch arbeiten. Einerseits ist das, wie man sich leicht vorstellen kann, manchmal nicht ganz einfach. Schließlich müssen sich parallel entwickelnde Gedanken mehrerer kreativer Köpfe wieder ein sinnvolles Ganzes ergeben.

Andererseits liegt darin ein ganz besonderer Reiz. Und das, was da jemand parallel geschrieben hat, wird plötzlich zum Initialzünder für Ideen, auf die man sonst sicher nicht gekommen wäre.
Man merkt wohl schon, das macht Spaß. Und ich denke, das Ergebnis ist die Mühe bisher Wert. Freut euch darauf.

„Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“ (Henry Ford) (Autor: Olaf Warnsing)

Woche 23

Der Name, das Wasser und endlich Sommer!

Einen Erfolg konnten wir diese Woche schon verbuchen, endlich ist es uns gelungen, per Abstimmung, den Namen unseres Buches zu finden. Dieser ist noch geheim. Er spiegelt aber wie ich finde, sehr schön die Vielfältigkeit unseres Werkes wieder und natürlich ist er auch ein wenig verrückt.

Wasser! Nicht nur in dem neuen Kapitel, welche ich endlich fertiggestellt habe, geht es um Wasser in Flüssen. Auch die Medien sind in dieser Woche voll davon und es erschreckt. Einige von uns haben das direkt vor der Tür, Andere sehen nur diese schrecklichen Bilder im TV. Liebe Leser, helft, wo immer ihr auch könnt. Ob persönlich oder per Spende!

Die warmen Temperaturen lassen auch 8 plus X nach diesem langen Winter nicht kalt. So geht es ein wenig langsamer voran, aber das ist nicht schlimm. Wir schreiben alle ohne Druck und Zwang, denn das Gemeinschaftsprojekt und die Freude daran sind entscheidend. (Autor: Brina Stein)

Woche 22

Wie soll es heißen?

Schon bevor unser Buch das Licht der Welt erblickt, machen wir uns Gedanken über sein Werden und Gedeihen. Wie soll es heißen? Wir stimmen über einen Titel ab, von dem wir hoffen, dass er unserem Buch ein guter Begleiter sein wird. Natürlich wird ein Verlag dabei später ein Wörtchen mitreden wollen, aber wir möchten schon jetzt einen gemeinsamen Titel finden. Er soll gut klingen, einen Vorgeschmack auf unsere Geschichte geben, vor allem aber Interesse wecken. Kurzum: Unser Kind braucht einen hübschen Namen.

Auch über die weitere Zukunft unseres Buches machen wir uns die ersten Gedanken. Wie finden wir einen Verlag, bei dem unsere Geschichte gut aufgehoben ist? Wie gelingt unserem Buch ein guter Start in eine erfreuliche, erfolgreiche Zukunft? Uns allen liegt das Projekt sehr am Herzen.

Deshalb möchten wir es auch in ein schickes Outfit kleiden. Iris hat ein schönes Bild entworfen, das unsere Seiten nun optisch bereichert.

Wir erleben mit Stolz und Spannung, wie unser Buch allmählich Gestalt annimmt und Charakter bekommt.
„Ein Buch ist ein bisschen wie ein Baby“, hat Brina einmal gesagt. Recht hat sie.(Autor: Petra Schulz)

Woche 21

Mal nachgezählt

So viele Feiertage! So viele Ferientage! Alle von uns – besonders die mit Kindern – konnten sich in letzter Zeit nicht recht auf unser Projekt konzentrieren, da die Familie vorging. Doch trotzdem waren wir nicht untätig.
Besonders der Titel hat es uns derzeit angetan. Wir sammeln fleißig Vorschläge in einer Datei. Jetzt haben wir schon 16 Ideen. Doch wie soll man diesen Genre-Mix in einem plakativen Titel ausdrücken? Ganz schön schwierig. Wir basteln noch an einem Abstimmungsverfahren.

So, und jetzt für die ganz Neugierigen: Unser Roman hat derzeit 156.000 Zeichen. Als Richtlinie in Amerika gelten 480.000 Zeichen als Roman. Also haben wir ein Drittel des Weges geschafft. In Deutschland gilt diese Richtlinie jedoch nicht. Denn: Eine Geschichte ist so lang, wie sie ist. Lassen wir uns also überraschen, wie umfangreich das Werk wird.

Ich habe mal ein paar Wörter gezählt, um Euch neugierig zu machen. Derzeit kommt vor (inklusive Wortverbindungen wie „liebevoll“): 25-mal „Gefühl“, 11-mal „fremd“, 21-mal „Liebe“, 3-mal „Tod“, 26-mal „Hund“, 71-mal „Frau“, 37-mal „Mann“. Natürlich ändert sich das wöchentlich.

Und was sagt es über die Geschichte? Tja, lasst Euch überraschen!
(Autor: Jacqueline Montemurri)

Woche 20

Kaum zu glauben. Zwanzig Wochen sind es jetzt schon, die wir gemeinsam an unserem Projekt arbeiten. Na ja, einerseits sind es schon zwanzig Wochen. Andererseits sage ich mir, wenn ich mir das bisherige Ergebnis anschaue, dass es schon toll ist, was wir in nur zwanzig Wochen auf die Beine gestellt haben.

Ich weiß, Eigenlob stinkt. Muss aber auch mal sein. Soll ja auch weiterhin Spaß machen.

Apropos Spaß. Den hatten wir während jeder dieser zwanzig Wochen. Dafür möchte ich mich einfach auch einmal beim gesamten Team bedanken. Habe eine Menge von euch lernen können.

Diesen Spaß werden wir mit Sicherheit auch aufrechterhalten. Schließlich sollen unsere künftigen Leser bei der späteren Lektüre ebenfalls viel Spaß haben. Das wird so sein. Da bin ich sehr zuversichtlich.
„Hungriger, greif nach dem Buch: Es ist eine Waffe.“ (Bert Brecht)

(Autor: Olaf Warnsing)

Woche 19

Kleines Dankeschön an unsere Facebook-Freunde

Es wäre wunderbar, wenn wir uns alle ausschließlich auf unser Projekt konzentrieren könnten. Aber jeder von uns hat (so „nebenbei“) auch andere Verpflichtungen und Projekte, und so kommt unsere Geschichte in dieser Woche nicht im Sauseschritt voran – jedoch immerhin im Schritttempo.

Unser Genre-Mix nimmt allmählich Gestalt an: Fantasy, Thriller, Science Fiction, Liebesroman und dazu noch ganz unterschiedliche Autorenpersönlichkeiten und Erzählstile bilden eine kreative Einheit.

Dass nicht nur wir das spannend finden, zeigt die Besucherstatistik unserer 8+X-Facebookseite. Immer mehr Besucher halten sich über unser Projekt auf dem Laufenden. Wir freuen uns über das lebhafte Interesse. Jedes „Gefällt mir“ gefällt uns! (Autor: Petra Schulz)

Woche 18

Alles neu - macht der Mai!

Das galt diese Woche auch für das 8plusX-Autorenteam: Wir sind Facebook beigetreten und haben schon in den ersten Tagen über 60 LIKES! Das freut uns natürlich alle sehr. Auch die Erstellung der Seite war wieder Teamwork. Jacqueline hat die Seite ins Leben gerufen und für uns alle Administratorenrechte eingerichtet. Iris hat das Logo eingefügt und ein erstes Titelbild gestaltet. In Kürze wird noch ein Neues erscheinen, wir stimmen gerade über drei Varianten ab.

Wir sind nach wie vor eifrig auf Titelsuche. Neue Gedanken und Sichtweisen kamen im Laufe der Woche auf. Diese müssen nun wieder intensiv diskutiert werden.

Ilona hat ein neues Kapitel geschrieben!

Last but not least, haben wir festgestellt, dass es interessant ist, das Geschriebene auch einmal von Beginn an hintereinander zu lesen. Dadurch, dass jeder immer abwechselnd ein Kapitel schreibt, bekommt man dabei einen guten Eindruck unserer Vielfältigkeit. (Autor: Brina Stein)

Woche 17

Wie soll unser Baby heißen?

Ich glaube, dass fragen sich viele Eltern. Vielleicht nicht direkt am Anfang der Schwangerschaft. Aber sobald man weiß, ob es ein Mädchen oder Junge wird, geht das Grübeln, Notieren, Streichen und Diskutieren los.
Genau an dem Punkt sind wir jetzt auch! Die ersten Vorschläge sind gemacht und Meinungen wurden ausgetauscht. Klar ist: Der Titel sollte ansprechend sein, den Inhalt widerspiegeln und bitte nicht zu lang sein.

Uiuiui, ich bin mir sicher: Das wird keine Sturzgeburt.

Ich habe die Titelvorschläge einfach mal auf mich wirken lassen. Da ich weiß, was in dem Buch alles geschehen wird, gar nicht so leicht! Dann habe ich mir gedacht:„ Stopp!“ Ich habe mein Wissen ausgeblendet und geschaut, welcher Titel mich im Buchladen am meisten neugierig machen würde. Das kann nur dieser sein: …! Psst, ich verrate es hier natürlich noch nicht.

Wenn wir schon mal bei dem Vergleich zur Schwangerschaft sind. Was benötigt man da noch alles? Genau, Babykleidung zum Beispiel. Der Vergleich hinkt jetzt etwas, aber unser "Baby" bekommt auch etwas zum Anziehen: Fans anzuziehen und zwar mit unserer Autorenseite auf Facebook, die in den nächsten Tagen an den Start geht.

Ansonsten macht unser Projekt weiterhin gute Fortschritte, die Seiten füllen sich und die Laune sowie Motivation ist nach wie vor gut. (Autor: Ilona Larivière)


Woche 16

Kreativität als Wegweiser

In der Theorie wird Kreativität als eine Eigenschaft beschrieben, die immer in einem System lebender Individuen stattfindet. Die intrinsische Motivation und Persönlichkeitseigenschaften beeinflussen ihre Intensität.
Aus psychologischer Sicht sind die Fähigkeit zum Perspektivwechsel und zur Grenzüberschreitung bedeutsam.

Genau davon war die 16. Woche unsers gemeinsamen Handelns geprägt. Das 8plusX Autorenteam hat bis hierher als System lebender Individuen mit hoher intrinsischer Motivation und sehr vielfältigen Persönlichkeitseigenschaften Beachtliches auf den Weg gebracht. Jetzt galt es, den Wegweiser für die nächsten Schritte auszurichten. Dazu dient uns der Plot.
Bei der Erarbeitung haben wir alle mal die Perspektiven gewechselt und versucht, unsere eigenen Grenzen zu überschreiten. Das funktioniert am besten im Team. Mit dem gemeinsamen Ergebnis sind wir alle sehr zufrieden.

Jetzt geht es daran, den gemeinsamen Weg mit Freude und Engagement fortzusetzen. Auf das Ergebnis darf man jetzt schon gespannt sein.(Autor: Olaf Warnsing)

Woche 15

Das überraschende Ende

Ups, das überraschende Ende? Unseres Projektes? Nein, natürlich nicht! Wir sind auf der Suche nach dem überraschenden Ende unserer Geschichte. Naja, eigentlich der Geschichte von David, Marie, Festus und Anna und natürlich diesem Koffer.
Der Plot ist jetzt erst mal das Wichtigste. Wir spinnen, fantasieren und grübeln, basteln und feilen. Ein überraschendes Ende muss her, das jedem gefällt. Und wir merken, dass das Ende sehr wichtig ist, da es auch die Richtung bzw. das Genre des Buches beeinflusst. Wir sind aber sehr genreübergreifend und haben es nun schwer etwas „übergreifendes“ zu finden. Die fünf Hauptautoren müssen unter einen Hut gebracht werden.
Ein passender Titel für unser Werk muss auch noch gefunden werden.
Plot und Titel: Unsere neuen Herausforderungen. Aber wir schaffen das!!!

Das müssen wir auch, denn ein erster Verlag hat Interesse bekundet! Wir sind also auf dem besten Weg. (Autor: Jacqueline Montemurri)

Woche 14

Viele Köche bereichern den Brei

Allmählich geht es ans Eingemachte. All die losen Fäden und Handlungselemente müssen zu einer sinnvollen Handlung verwoben werden. Gar nicht so einfach …
Wir sammeln, diskutieren und verwerfen Ideen. Wir denken voraus, arbeiten an der Handlung und wissen noch nicht so ganz, wie unsere Geschichte am Ende ausgehen soll. Logisch soll es schon sein, aber doch auch spannend und überraschend. Es gibt viel Raum für Kreativiät.
Unser Miteinander ist freundschaftlich, offen und konstruktiv. Viele Köche verderben hier nicht den Brei, im Gegenteil: Jeder Autor, jede Autorin lernt das Projekt auch aus dem Blickwinkel der Anderen zu sehen und blickt so über den Tellerrand des eigenen Genres hinaus. Ein Gewinn für uns alle – und sicher auch für unseren Roman. (Autorin: Petra Schulz)

Woche 13

Der Teaser steht bereit

87 Tage sind seit unserem Start vergangen. 12 Kapitel sind geschrieben, 78 DINA-4 Seiten. Es macht Spaß! Festus, David, Marie und Anna gehören längst für uns zum Alltag. Unsere Gedanken kreisen ständig um sie. In diesen Tagen begehen wir das Osterfest 2013. Einige sind verreist, doch alle hängen wir irgendwie im Schnee und in viel zu kalten Temperaturen, auch wenn wir weit voneinander wohnen.  

Der Teaser ist fertig und auf der Homepage hochgeladen. Ein wenig stolz sind wir schon, ist er doch, wie ALLES hier, ein Gemeinschaftswerk.

Parallel wird nun eifrig am Plot gearbeitet. Das wird noch Zeit kosten, ist aber dringend notwendig für unser Fortkommen. Drei Monate Zusammenarbeit liegen hinter uns. Sie war stets harmonisch und konstruktiv. Wir alle sind sehr gespannt, wie weit wir nach weiteren drei Monaten sind! (Autor: Brina Stein)

Woche 12

Noch ein X und ein Logo

Nun bin ich auch ein X, neu in der Facebook-Gruppe. "Ich habe da so eine Idee, aber ich weiß nicht, wie wir das einbauen können", schreibt Petra und "Gerade habe ich Kapitel 9 hochgeladen", wieder Petra. Die Kapitel liegen in verschlossenen Ordnern, verborgen in der Dropbox. Es geschieht viel, aber was nur? Wer ist Festus? Darf ich überhaupt Namen nennen? Und die Sache mit dem Sauerbraten? - Auch ein perfektes Chaos ist etwas Vollkommenes.
Brina hat die Homepage farblich angepasst. Was sagen die Herren zu Pink? "Ich habe nichts gegen Pink, schließlich bin ich Pink Floyd Fan," schreibt Olaf. Lustig ist es.

Ich versuche einen Logoentwurf in der Gruppe zu posten. Facebook streikt. Jacqueline eilt zur Hilfe. Brina, eingeschneit im Taunus, rettet die Situation. Via Facebook geht das. Die Logogestaltung gefällt. Jetzt gilt es noch, den 1&1 Baukasten zu überlisten, der das Logo auf der Webseite nicht an der gewünschten Stelle platziert. Auch das gelingt. Mit dem Logo hat 8plusX hat nun ein Gesicht, das die Gruppe auch nach außen als Team repräsentiert. (Autor:Iris Reitz)

Woche 11

Ein Plot muss her

Mittlerweile sind 11 Kapitel nach 11 Wochen fertig, und es wird eifrig an weiteren geschrieben. Die Personen fangen an zu leben und bekommen immer mehr Persönlichkeit, fast schon alte Vertraute. Allerdings kommen wir jetzt in die heiße Phase, wo viele Ereignisse in der Erzählung parallel geschehen bzw. die Protagonisten "von Weg abkommen", denn - wie im echten Leben -  läuft auch hier nicht immer alles so reibungslos. Da verschwinden schon mal Dinge oder man muss Geplantes abändern. So ergeht es nun auch den Personen im Buch.
Damit wir als Autoren nicht den Überblick verlieren, müssen wir beginnen, einen Wegweiser (auch Plot genannt) zu erstellen.

Rotina von Korrektur ist mit ihren Adleraugen fleißig am Korrigieren unserer Fehler und Iris, die Zeichenmaus, hat uns ein tolles Logo entworfen.

Die Geschichte des Gemeinschaftsprojektes wird immer deutlicher erkennbar und ist facettenreich, was auch daran liegt, dass verschiedene Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Hintergrund und Lebenserfahrung an diesem genialen Projekt mitwirken. (Autor: Ilona Larivière)

Woche 10

Statement unserer Lektorin

8 plus X … hm, ob ich mit dem „X“ gemeint bin?
Ich – auch Rotina von Korrektur bei diesem spannenden Projekt liebevoll genannt – bin seit nun 3 Wochen der internationale Teil des bunt zusammengemixten Autorenteams, der darauf schaut, dass nicht all zuviele Fehler und unlogische Inhalte vorkommen.

So halten mich die 8 kreativen Schreiberlinge ziemlich auf Trab, nicht nur wegen der gar nicht immer so logisch-einfachen Korrekturen, sondern auch wegen ihrer schöpferischen Werke, die nach und nach mehr Formen annehmen und mich selbst als begeisterte „Leseratte“ mehr und mehr in ihren Bann ziehen.

Es bleibt also weiterhin spannend … (Autor: Rotina Mihai)

Woche 9

Erdarbeiten nicht ausgeschlossen

Diese Woche stand im Zeichen eines kreativen Austauschs. Das betrifft sowohl Organisatorisches, als auch die Weiterentwicklung unserer Story.

Bekanntlich muss, wer hohe Türme bauen will, auch gelegentlich am Fundament werkeln. Das haben wir wieder mit viel Spaß getan. Überhaupt ist es für uns Autoren recht spannend, dass wir die Weiterentwicklung der Story im Detail selbst noch nicht abschließend kennen. So entwickelt sich mit jedem neuen Kapitel eine etwas neue Ausgangssituation, die tatsächlich immer wieder neue Ideen produziert.

Jetzt sind wir natürlich alle ganz wild darauf, wieder ans Schreiben zu gehen. Ideen gibt es genug. Die Umsetzung ist unser Lohn für die investierte Zeit. “Dat geiht narms bunter to as op de Welt”. (Autor: Olaf Warnsing)

Woche 8

Ein wenig Statistik und ein Logo

Unsere Homepage ist seit dem 13.01.13 online. In dieser Zeit hatten wir bis jetzt 862 Seitenaufrufe mit insgesamt 337 Besuchern. Dieses Interesse freut uns natürlich sehr. Über 60 Prozent der Besucher interessieren sich dafür wer wir sind und besuchen regelmäßig unseren Blog zur Buchentstehung, der immer sonntags aktualisiert wird. Einen Rekordzugriff hatten wir am Sonntag, den 17.02.13, mit insgesamt 70 Besuchern.

"Plus X" hat sich auch in dieser Woche wieder bewährt. Iris Reitz hat ein Logo geschaffen, welches gefällt, genau unser Thema trifft und graphisch umsetzbar ist. Wir werden es in Kürze vorstellen. Vielen Dank, Iris! (Autor: Brina Stein) 

Woche 7

Jetzt wird´s bunt!

Wieder sind einige Kapitel geschrieben. Fantastische und mystische Elemente erobern die Handlung der Geschichte. Jetzt müssen wir aufpassen, dass die Handlungsstränge zueinander finden. Dafür haben wir ein neues Mitglied in der Gruppe: Rotina. Sie wird sich als Lektorin betätigen und aufpassen, dass die Geschichte „rund läuft“.
Inzwischen haben sich Martina und Jacqueline darum gekümmert, dass die Sache auch „bunt läuft“. Martina hat herrlich komische Karikaturen entworfen, die das Buch wirklich visuell bereichern werden. Jacqueline hat einen ersten Entwurf für das Logo für die Autorengruppe „8 + X“ gefertigt und somit die Gruppe als Team weiter zusammengeschweißt.
Die Arbeit macht allen Spaß. Es besteht weder Zeitdruck noch sonst irgendein Stress. Wer mal keine Zeit hat, setzt kurz aus. Auch gegenseitige Kritik wird gern angenommen.
Na dann, mal sehen, wie´s weiter geht! Es ist spannend! (Autor: Jacqueline Montemurri)

  Zeichnung: Martina Leverberg


Woche 6

Wohin geht die Reise?

Das Netz unserer Ideen wird dichter, Handlungselemente werden miteinander verknüpft. Trotz aller Fantasie soll die Geschichte einigermaßen plausibel sein, also lassen wir die Geografie bei der weiteren Planung nicht völlig unbeachtet. Wo schließt sich welches Kapitel am besten an? Wie kommen wir von A nach B? Und: Lässt sich diese Szene überhaupt vernünftig einbauen? Wir haben mehr Ideen als es Raum dafür in unserem Roman gibt.
Aber nicht nur die Arbeit am weiteren Verlauf der Handlung beschäftigt uns. Wir machen uns die ersten Gedanken darüber, welchen Weg wir in Richtung einer Veröffentlichung gehen möchten. Was ist mit einem Lektorat? Wie wollen wir Kontakte zu Verlagen suchen? Wohin wird unsere Reise am Ende gegangen sein?
Es bleibt spannend. (Autor: Petra Schulz)

Woche 5

Der harte Kern

Sieben Kapitel sind fertig! Die Geschichte nimmt Gestalt an. Es zeigte sich jetzt, dass der „Harte Kern“ der Schreiberlinge aus Brina, Jacqueline, Ilona, Petra und Olaf besteht. Martin ist unser „Technischer Support“.
Die Handlung wird verschlungener. Um nicht den Überblick zu verlieren, werden ein Stationen-Plan und eine Datei für die Protagonisten angelegt. So ist jeder auf dem Laufenden, „was bisher geschah“, was in Arbeit ist und was noch aussteht. Ideen können eingetragen werden und mit Handlungssträngen verschmelzen. Schließlich wollen wir gemeinsam eine Geschichte erarbeiten und keine Sammlung von verschiedenen Kurzgeschichten. Wir sind auf dem besten Weg!
Erste Ideen zum Logo der Gemeinschaft 8 + X und zum Cover werden gesammelt und eine Grafikerin wurde auch schon ins Auge gefasst, die diese Umsetzten könnte.
Viele Köche verderben den Brei?
Nicht bei uns! Erstaunlich, wie sich Menschen, die sich noch nie gesehen haben, viele Kilometer voneinander entfernt wohnen, organisieren können, um ein gemeinsames Werk zu produzieren. (Autor: Jacqueline Montemurri)

Woche 4

Die ersten Kapitel

Die technischen Fragen sind weitgehend geklärt. Erforderliche Absprachen sind so weit getroffen, dass dem spannenden Beginn mit dem Schreiben nichts mehr im Wege steht. Zwei Kapitel liegen bereits im Entwurf vor. Weitere sind in Arbeit.
Nach ersten kleineren Anpassungen sind alle Beteiligten zufrieden. Weitere Absprachen legen den Grundstein für die Arbeit an den nächsten Kapiteln.

Die schönste Erfahrung der Beteiligten bisher:
Das Verrückte geht. Personen, die sich immer noch nicht persönlich kennen, können teamorientiert gemeinsam etwas auf die Beine stellen. So macht „8 plus X“ richtig Spaß. (Autor: Olaf Warnsing)

Woche 3

Die Woche der Dropbox

Zu Beginn der Woche stößt noch ein neues Gruppenmitglied zu uns: Heinz. Nun sind wir wieder acht :-)! Im Laufe der Woche kommt auch noch Martina dazu, Martins Frau. Jetzt sind wir auch "plus X"! Martin beginnt mit der Einrichtung der Dropbox. Doch so einfach gestaltet sich die Sache nicht. Kaum jemand scheint irgendwas  richtig zu sehen. Ich sehe zum Beispiel Petras Ordner, sie aber nicht Meine. Auch am Wochenende kann das "Problem" nicht gelöst werden, aber Martin ist dran und gibt Alles! (Autor: Brina Stein)

Woche 2

Jetzt geht´s los, aber wie behalten wir den Überblick?

Ilona prescht mutig vor und beschließt das erste Kapitel zu schreiben. Ideen, die bisher gesammelt wurden, werden von allen eifrig ergänzt und diskutiert. Irgendwann verliere ich den Überblick und rufe um Hilfe. Die Hilfe naht, Martin hat die gute Idee das Dropbox-Format für unser Projekt zu nutzen. Ich beginne derweil mit der Erstellung unserer Homepage. (Autor: Brina Stein)

Woche 1

Der Start oder auch: Wer seid Ihr denn eigentlich alle?

Nach dem Start ins Jahr 2013 finden wir uns so langsam alle zusammen in einer geschlossenen Facebook-Gruppe. Diese war nötig, da die erste Gruppe doch sehr groß wurde. Nun haben sich die angehenden Autoren in einer kleinen Gruppe zurück gezogen. Wir stellen uns alle erstmal untereinander vor, um mehr übereinander zu erfahren und die Email-Adressen werden ausgetauscht. Wir sind jetzt: Olaf, Ilona, Jacqueline, Martin, Petra und Hansjörg. Unsere 8. Person ist leider abgesprungen, aber wir sind sicher, dass noch wieder jemand hinzukommt. (Autor: Brina Stein) 

Woche 0 minus X

Der Ursprung

Olaf sitzt so an seinem Schreibtisch und sinniert vor sich hin. Im Hintergrund läuft „Station to Station“ von David Bowie. Eine gefährliche Kombination. Das kann verrückte Ideen zur Folge haben.

So kommt es zunächst zur Facebook-Gruppe „Crazy Ideas“. Eine Ansammlung von Leuten, die sich persönlich nicht kennen, aber den Gedanken interessant finden, ein gemeinsames Buchprojekt zu initiieren.

Daraus entwickelt sich das Autorenteam zu „8 plus X“. So wird ein Buch, geprägt von unterschiedlichen Themen und Stilen, aber einer gemeinsamen Idee und ganz viel Spaß der Autoren, entstehen. (Autor: Olaf Warnsing)